Freitag, 22. September 2017


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Wie schnell ist Ihr Internet?

Letzte Sitzung der IHK-Vollversammlung

Reutlingen, (lifePR) - Die IHK Reutlingen wird alle 37.000 Unternehmen der Region zu ihrer Breitbandversorgung befragen. Das beschloss die IHK-Vollversammlung auf ihrer letzten Sitzung in der laufenden Wahlperiode. Es war zugleich die letzte Sitzung unter Vorsitz von Eberhard Reiff. Er stellt das Amt des IHK-Präsidenten turnusgemäß nach zwei Wahlperioden zur Verfügung.

Wie ist die Versorgung der Unternehmen mit schnellen Internetanschlüssen? Zwar hat sich die Versorgung mit Breitbandanschlüssen verbessert, doch sind die Grenzen der jetzigen Ausbaupläne schon absehbar. Für Unternehmen hat ein schnelles Netz eine immense Bedeutung, sagt IHK-Präsident Eberhard Reiff: "Geschwindigkeit ist ein Wettbewerbsfaktor. Eine schnelle Breitbandverbindung ist mittlerweile genauso wichtig wie eine vernünftige Straße." Denn: Immer neue Anwendungen lassen die Datenmengen größer werden. Die IHK will es daher noch genauer wissen und wird ihre über 37.000 Mitgliedsunternehmen aus den Landkreisen Reutlingen, Tübingen und Zollernalb anschreiben. Es geht dabei um den aktuellen Stand, aber auch die Einschätzung dessen, was künftig benötigt wird. "Heute haben wir an vielen Stellen immerhin ein Megabit pro Sekunde. Das wird in Zukunft zu wenig sein. Voraussichtlich ist in wenigen Jahren 50 Megabit pro Sekunde der Standard", sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Wolfgang Epp.

F&E steuerlich fördern

Die Vollversammlung der IHK unterstützt eine Initiative zur steuerlichen Förderung von F&E-Projekten. Bisher bestehen für Investitionen in Forschung und Entwicklung keine erhöhten steuerlichen Abzugsmöglichkeiten. Wissenschaftliche Studien belegen jedoch, dass diese gegenüber der bisher üblichen Projektförderung klare Vorteile haben. "Unsere kleinen und mittleren Betriebe haben oft nicht die Mittel für große Innovationsprojekte. Insofern ist für sie die steuerliche Förderung ein echter Anreiz", sagt Epp. In vielen Industrienationen ist eine steuerliche Förderung seit langen Jahren möglich. Die Initiative geht auf eine Idee des Innovationsbeirates Baden-Württemberg sowie der IHK Region Stuttgart zurück. Dem Beirat unter Vorsitz von Prof. Ernst Messerschmid gehören unter anderem die Unternehmer Valdo Lehari jr. und Dr. Thomas Lindner an.

Einheitlicher Ansprechpartner

Die IHK Reutlingen ist seit Anfang des Jahres "Einheitlicher Ansprechpartner", lotst Unternehmen durch den Behördendschungel und informiert über die entscheidenden Vorschriften und Anforderungen. Die Vollversammlung hat beschlossen, die Leistungen rund um dieses Angebot weiter auszubauen. "Wir führen schon heute jährlich über 5.000 Einstiegsgespräche mit Gründern. Auf diese Erfahrungen können wir aufbauen", sagt Wolfgang Epp. Wichtiges Element ist dabei die starke elektronische Komponente: Der "Einheitliche Ansprechpartner" ist direkt über die Webseite der IHK Reutlingen erreichbar.

IHK-Service

Fragen zum Thema beantwortet Dr. Wolfgang Epp, Hauptgeschäftsführer der IHK Reutlingen, unter Telefon: 07121/201-260, sowie per E-Mail: epp@reutlingen.ihk.de.

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