Donnerstag, 23. Februar 2017


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DIHK-Unternehmensbarometer: CSR liegt voll im Trend, Absage an gesetzlichen Zwang

(lifePR) (München, ) Als Bestätigung der laufenden IHK-Initiative zum Ehrbaren Kaufmann und Corporate Social Responsibility (CSR) wertet IHK-Referentin Antje Kuttner die Ergebnisse des jüngsten DIHK-Unternehmensbarometers zum Thema "Gesellschaft gewinnt durch unternehmerische Verantwortung", die von DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmann in der vergangenen Woche in Berlin vorgestellt wurden. Die Studie basiert auf den Antworten von rund 2.000 Unternehmen. Demnach geht das gesellschaftliche Engagement der Unternehmen weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Dies gilt insbesondere für die Aktionsfelder Mitarbeiterförderung, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, regionale Förderung von Sport und Kultur sowie dem Engagement für junge Menschen. 41 Prozent der Unternehmen gaben an, in Zukunft noch schonender mit natürlichen Ressourcen umgehen zu wollen. Mehr als ein Drittel will die Gesundheitsvorsorge ihrer Mitarbeiter stärker fördern. Bei der Präsentation der Studie sprachen sich Driftmann und Achim Dercks, DIHK-Vize-Chef und Mitglied des CSR-Forums, klar gegen die von der EU geplante Einführung gesetzlicher CSR-Berichtspflichten aus. Dercks sagte, das würde die CSR-Vielfalt einengen und dem Grundgedanken gesellschaftlichen Engagements widersprechen. Die Brüsseler Regulierungspläne werden laut der DIHK-Studie auch von den Unternehmen abgelehnt. Selbst 81 Prozent der größeren Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten befürchten, dass Berichtspflichten zu mehr Kosten und Bürokratie führen würden. Jedes fünfte Unternehmen drohte damit, sein Engagement zurückzufahren. Gesetzlichen Zwang lehnt auch IHK-Referentin Antje Kuttner ab. Sie sagt, die Firmen benötigten stattdessen eine klare Orientierung und konstruktive Unterstützung bei der Etablierung passender CSR-Aktivitäten. "CSR ist ein komplexes Thema, das weit über Sponsoring und bürgerschaftliches Engagement hinausgeht. Es betrifft vielmehr die nachhaltige Ausrichtung des Kerngeschäfts. Hierfür gibt es verbindliche soziale und ökologische Kriterien. Ein Ziel unserer IHK-Kampagne ist, den Mittelstand über die Umsetzung und Entwicklung solcher Konzepte zu informieren und sie in ihrem vorhandenen Engagement zu unterstützen, ohne die notwendigen Freiräume für selbstgestaltbare Verantwortung aufzugeben", erklärt die IHK-Fachfrau.

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