Freitag, 24. Februar 2017


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IHK-Vollversammlung verabschiedet Wirtschaftsplan 2010 - Alternative Finanzierungskonzepte für eine bessere Verkehrsinfrastruktur gefordert

(lifePR) (Villingen-Schwenningen, ) Die Vollversammlung der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg hat in der IHK in Villingen-Schwenningen den Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2010 verabschiedet. "Im kommenden Jahr werden sowohl die Grundbeiträge als auch der sehr niedrige Umlagesatz von 0,17 Prozent des Gewerbeertrages trotz der schwierigen konjunkturellen Lage unverändert bestehen bleiben", stellte IHK-Präsident Dieter Teufel fest. Rund 43 Prozent der IHK-Mitglieder seien zudem weiterhin von den Mitgliedsbeiträgen aufgrund von Freigrenzen befreit. Stabil bleiben auch die Gebühren, vor allem werde sich die seit 1997 bundesweit niedrigste Ausbildungsgebühr von 51 Euro für die Betreuung von Ausbildungsverhältnissen nicht ändern.

Eine gewisse Zuversicht sieht die Vollversammlung in der Entwicklung der regionalen Wirtschaft im nächsten Jahr. "Es scheint so, dass wir das Tal der Tränen durchschritten haben. Wir können davon ausgehen, dass sich die Konjunktur erholen wird. Von einer stabilen Aufschwungphase zu sprechen, ist sicher noch zu früh. Aber es geht bergauf, wenn auch nur sehr mühsam", fasst IHK-Präsident Dieter Teufel die Einschätzung der Lage zusammen.

Die Verkehrsinfrastruktur in der Region zu verbessern sei eine der besonders wichtigen Aufgaben, so die Vollversammlung. Denkbar seien dabei auch alternative Finanzierungskonzepte. Das regionale Verkehrswegesystem befinde sich in einem schlechten Zustand, weil die Mittelausstattung für die Verkehrsinfrastruktur in den zurückliegenden Jahrzehnten deutlich hinter dem Bedarf zurückgeblieben sei. Auch die Schieneninfrastruktur sei unzureichend, wie man am Beispiel der Gäubahn sehen könne. "Eine Lösung des Finanzierungsproblems kann in der nutzungsbezogenen Finanzierung nach dem Motto "Verkehr finanziert Verkehr" liegen", so die Meinung des Baden-Württembergischen IHK-Tags. Die PKW-Maut könne dabei ein möglicher Ansatz zur Lösung der Probleme sein. Diese Mittel dürften aber nicht in den Haushalten versickern, sondern müssten ausschließlich für eine bessere Verkehrsinfrastruktur zur Verfügung gestellt werden.

Aus der Vollversammlung verabschiedet wurden die Unternehmer Lothar Reinhardt aus Dornhan und Heinz Walliser aus Tuttlingen. Für sie rücken satzungsgemäß Thomas Kienzle, Inhaber der Firma Erwin Henke in Tuttlingen, sowie Manfred Ströble vom Optikhaus Ströble in Tuttlingen, nach. Mit Lothar Reinhardt, so Dieter Teufel, verlasse ein verdienter Vizepräsident die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, der seit 1998 als Mitglied der IHK-Vollversammlung und des IHK-Präsidiums ehrenamtlich für die IHK tätig war und mit persönlichen Einsatz Impulse nach außen und nach innen gesetzt habe. Heinz Walliser, so der IHK-Präsident, war immer ein glaubwürdiger Vertreter des regionalen Handels und ein typischer Familienunternehmer gewesen. Er habe als Mitglied der Vollversammlung die Arbeit des Gremiums immer authentisch, sachorientiert und überaus konstruktiv begleitet.

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