Dienstag, 28. Februar 2017


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IHK sieht noch viel Potenzial nach oben

Pakt für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs / Ausbildungsbarometer April 2010

(lifePR) (Bonn, ) "Die ersten Zahlen des Ausbildungsmarktes 2010 zeigen, das noch viel Potenzial nach oben ist. Wir sind optimistisch, dass die zunehmend bessere Stimmung in der Wirtschaft sich auch positiv auf den Ausbildungsmarkt in Bonn/Rhein-Sieg auswirken wird", erläutert Jürgen Hindenberg Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, die aktuellen Ausbildungszahlen der IHK Bonn/Rhein-Sieg. Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge liegt zum 31. März 2010 um 6,9 Prozent hinter den Zahlen vom Vorjahr. Dafür gibt es laut IHK mehrere Erklärungen. Zum Einen haben viele Unternehmen angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Situation bislang mit dem Abschluss von Ausbildungsverträgen gezögert. Die Zahl der offenen Stellen ist deutlich höher als in den Vorjahren. In der Krise haben Unternehmen zunächst ihre Fachkräfte - auch durch den Rückgriff auf Arbeitszeitkonten und Kurzarbeit - gehalten, demgegenüber sei die Ausbildung etwas aus dem Fokus gerückt. Hindenberg: "Zum Zweiten stellen wir fest, dass immer mehr Unternehmen immer später ihre Verträge schließen. Aus unserer Sicht ist das bedenklich, da Angebot und Nachfrage - je weiter der Beginn des Ausbildungsjahres näher rückt - nur noch schwer miteinander in Einklang gebracht werden können. Viele Unternehmen finden dann keine passenden Bewerber mehr." Zum Dritten klagten immer mehr Unternehmen über mangelhafte Bewerber und fehlerhafte Bewerbungen. So konnten 20 Prozent der Betriebe im Jahr 2009 nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen. Auf die Frage, warum Ausbildungsplätze nicht besetzt werden konnten, gaben 78 Prozent der betroffenen Unternehmen an, dass keine oder keine geeigneten Bewerbungen eingereicht wurden. Hindenberg: "Die mangelnde Ausbildungsreife stellt für viele Unternehmen ein Problem dar. 75 Prozent der Unternehmen nennen Defizite bei den Schulabgängern als Ausbildungshemmnis Nummer eins. Das zweitwichtigste Hemmnis "Auszubildende sind zu lange in der Berufsschule" wird von 32 Prozent der Betriebe genannt. Nur 27 Prozent nennen die "unsichere wirtschaftliche Perspektive" als Hemmnis für ihre Ausbildungsmöglichkeiten. Immerhin 60 Prozent der Betriebe stellen Mängel beim mündlichen und schriftlichen Ausdrucksvermögen fest, 52 Prozent kritisieren mangelnde elementare Rechenfertigkeiten."

Nach einer aktuellen Onlinebefragung von über 200 Ausbildungsbetrieben wollen 56 Prozent gleich viele Stellen wie 2009 anbieten, 29 Prozent weniger und 14 Prozent mehr. Lediglich ein Prozent will nicht mehr ausbilden. Hindenberg: "Es ist aber noch viel zu früh, um schon verlässliche Prognosen für die weitere Entwicklung abzugeben. Wir setzen aber darauf, dass unsere gemeinsamen Bemühungen in der Region noch Früchte tragen werden und wir noch deutlich bei den Ausbildungszahlen zulegen können. Im Gegensatz zu anderen Regionen kommt bei uns jedoch noch zu keiner Entlastung durch eine abnehmende Zahl von Schulabgängern, während andere Regionen schon über konkreten Bewerbermangel klagen."

Hindenberg appelliert an die Unternehmen im IHK-Bezirk in ihrer Ausbildungsbereitschaft nicht nachzulassen: "Die aktuellen Zahlen sind für uns eine Momentaufnahme. Jahr für Jahr gewinnen wir mehrere hundert neue Ausbildungsbetriebe hinzu. Demografischer Wandel und Fachkräftemangel wirken sich belebend auf den Ausbildungsmarkt in unserer Region aus. Viele Unternehmen setzen langfristig auf Ausbildung und gehen davon aus, dass die wirtschaftliche Situation sich weiter bessert."

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