Donnerstag, 21. September 2017


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Note 2,8 für den Wirtschaftsstandort Flensburg

Flensburg, (lifePR) - Mehr als 1.000 Unternehmer in den Kreisen Schleswig-Flensburg, Nordfriesland, Dithmarschen und der Stadt Flensburg hat die IHK Flensburg Ende vergangenen Jahres nach der Zufriedenheit mit den jeweiligen Standortfaktoren befragt.

Die Wirtschaft in der Stadt Flensburg bewertet ihren Standort demnach durchschnittlich mit der Schulnote 2,8. Das Ergebnis ist schlechter als bei der letzten Befragung im Jahr 2011 (2,6) und als der aktuelle Landesdurchschnitt (2,7).

Knapp 12 Prozent der befragten Unternehmen sind zwar der Meinung, dass sich die regionalen Rahmenbedingungen am Standort ihres Unternehmens in den letzten drei Jahren verbessert haben. Das Gros der Gewerbetreibenden (61 Prozent) sieht allerdings keinerlei Entwicklung.

Eine Standortverlagerung ist dennoch nur für weniger als ein Viertel der Befragten eine Alternative: 76 Prozent antworteten auf die entsprechende Frage mit Nein. Knapp 22 Prozent erwägen einen Umzug des Unternehmens, wovon gut zwei Drittel innerhalb der Region bleiben möchte. Ein knappes Drittel von ihnen hat das übrige Bundesgebiet im Fokus, nur ein Unternehmen strebt einen Ortswechsel ins Ausland an.

"Flensburgs Vorzüge wie ein gut aufgestellter öffentlicher Personennahverkehr, sichere Energieversorgung und hervorragende Kundennähe können nur bedingt über die Kritikpunkte hinwegtäuschen. Gemeinsam sollten Politik, Verwaltung und Wirtschaft dafür sorgen, dass Prozesse und Entscheidungen effizienter und noch wirtschaftsnaher werden", fordert IHK-Präsident Uwe Möser aufgrund der vorliegenden Ergebnisse.

"Es zeigt sich, dass Flensburg sehr wohl einige gute Standortfaktoren für Unternehmen bietet. Bei der Gewerbesteuer, bei der überregionalen Erreichbarkeit des Oberzentrums und beim Fachkräfteangebot muss Flensburg jedoch besser werden. Der Bürokratieabbau muss dabei als Querschnittsziel berücksichtigt sein", fasst Möser zusammen.

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