IG Metall weitet Warnstreiks massiv aus

Bis zum Mittag beteiligten sich bundesweit 45 000 Warnstreikende

(lifePR) ( Frankfurt am Main, )
Die IG Metall hat die Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie am Montag massiv ausgeweitet. Bis zum Mittag (14 Uhr) demonstrierten über 45 000 Beschäftigte aus 164 Betrieben mit Arbeitsniederlegungen, Kundgebungen und Protestveranstaltungen, um ihrer Forderung nach Einkommenserhöhungen von acht Prozent Nachdruck zu verleihen. Für den heutigen Nachmittag und Abend sind weitere Warnstreikaktionen geplant, teilte die IG Metall am Montag in Frankfurt mit.

Der Schwerpunkt der Protestaktionen lag am Montag mit über 16 000 Warnstreikenden aus 41 Betrieben im IG Metall-Bezirk Frankfurt. In Kassel zogen Mitarbeiter von mehr als 20 Firmen durch die Stadt. Mehr als 5 000 Metaller sind am Montag in Rheinland-Pfalz in Warnstreiks getreten. Allein vor den Werktoren des Daimler-Werks in Wörth demonstrierten rund 4 500 Menschen. Beim Ford-Werk in Saarlouis und elf weiteren saarländischen Unternehmen legten am Morgen 4 500 Mitarbeiter befristet die Arbeit nieder.

In Nordrhein-Westfalen beteiligten sich bisher knapp 10 000 Beschäftigte aus 54 Betrieben an Warnstreikaktionen. Im Daimler-Werk in Düsseldorf legten 4 800 Beschäftigen der Nacht-, Früh- und Spätschicht die Arbeit nieder. Weitere Aktionen gab es in Lohmar, Eitorf, Troisdorf, Köln, Plettenberg und Wipperfürth.

Rund 6 100 Beschäftigte aus neun Betrieben folgten in Bayern dem Aufruf der IG Metall. Bei MAN in München stand die Produktion am Vormittag für zwei Stunden still. Zu weiteren Warnstreiks kam es unter anderem bei BMW in Wackersdorf, BSH Bosch und Siemens Hausgeräte in Dillingen und den Siemens-Werken in Kemnath und Amberg.

Im Bezirk Berlin-Brandenburg-Sachsen folgten rund 5500 Beschäftigte aus 16 Betrieben dem Aufruf der IG Metall. Mit Beginn der Frühschicht legten 300 Beschäftigte von Gilette Deutschland in Berlin für rund drei Stunden die Arbeit nieder. Vor dem Volkswagen Sachsen-Werk in Zwickau demonstrierten 3 000 Beschäftigte von VW und der GKN Driveline Deutschland GmbH. Weitere Aktionen gab es Chemnitz und Leipzig.

Im Bezirk Niedersachsen und Sachsen-Anhalt beteiligten sich über 4 500 Beschäftigte aus 18 Betrieben an Warnstreikaktionen. In Salzgitter legten 3 500 Beschäftigte der Unternehmen MAN, LHB, Stoll und Voith die Arbeit nieder.

In Baden-Württemberg traten bis zum Mittag rund 3 000 Metaller aus 25 Betrieben in den Ausstand. Unter anderem beteiligten sich in Waiblingen die Beschäftigten der Firma Stihl mit der Nacht- und Frühschicht und in Schwäbisch Hall die Beschäftigten der Firma Getrag Neuenstein an Warnstreiks.
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