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Pressemitteilung BoxID: 345716 (IG Metall Küste)
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IG Metall Küste und Betriebsräte setzen auf eine Zukunft der Werften in Stralsund und Wolgast

Appell der Arbeitnehmervertreter

(lifePR) (Stralsund/Wolgast, ) Die Betriebsräte der P + S Werften und die IG Metall Küste haben alle Beteiligten in Politik und Wirtschaft aufgerufen, gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern an einem Rettungskonzept für die beiden Werften zu arbeiten. "Wir setzen auf eine Zukunft der Werftstandorte in Wolgast und Stralsund und wir sind überzeugt, dass der Spezialschiffbau, das Offshoregeschäft, der maritime Sektor auch in Zukunft ein wichtiger Baustein für Mecklenburg Vorpommern und die Region in Stralsund und Wolgast ist", heißt es in dem heute veröffentlichten Appell der Arbeitnehmervertreter.

Wichtigste Forderungen sind für sie der Erhalt der Standorte Stralsund und Wolgast, Erhalt der Arbeitsplätze und der Tarifbindung sowie die Sicherung der betrieblichen Ausbildung an den beiden Standorten. "Daran werden wir die Konzepte von möglichen Investoren messen", sagte der Bezirksleiter der IG Metall Küste, Meinhard Geiken, nach Gesprächen mit den Betriebsräten der beiden Werften heute in Stralsund und Wolgast. Beispiele aus anderen Standorten hätten gezeigt, dass Insolvenz nicht Zerschlagung, Schließung und Beschäftigungsabbau heißen müsse.

Die Forderungen von IG Metall Küste und Betriebsräten im Einzelnen:

1. Erhalt der Standorte Wolgast und Stralsund.
2. Erhalt der Arbeitsplätze und der Tarifbindung.
3. Sicherung der betrieblichen Ausbildung an den Standorten.
4. Prüfung der Investorenkonzepte in Bezug auf die industrielle Zielsetzung.
5. Alle Beteiligten (Bund, Land, Banken, Gläubiger, Kunden, Zulieferer...) müssen gemeinsam mit uns an einem Rettungskonzept arbeiten und ihre Zusagen einhalten.
6. Es muss alles getan werden, um die auf der Werft befindlichen Aufträge zu halten und abzuarbeiten.
7. Die Einrichtung und Finanzierung einer Transfergesellschaft zur zielgerichteten Unterstützung der betroffenen Kolleg/innen.