Montag, 23. April 2018


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Infrastruktur ist wichtige Voraussetzung für Verkehr und Kommunikation

Berlin, (lifePR) - Deutschlands Infrastruktur bedarf einer dringenden Sanierung bei den Verkehrswegen und erheblichen Anstrengungen für einen flächendeckenden Breitbandausbau im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT). In dieser grundsätzlichen Bewertung waren sich ZBI und die Ingenieure für Kommunikation (IfKom) einig.

Im Rahmen der Hauptvorstandssitzung des Dachverbandes ZBI, des Zentralverbandes der Ingenieurvereine, sprachen ZBI-Vizepräsident Manfred Kehr vom VDEI sowie Andreas Hofert und Heinz Leymann vom IfKom-Bundesvorstand aber auch über Synergien, die es beim Infrastrukturausbau zu nutzen gilt. So bietet beispielsweise das Telekommunikationsgesetz die Möglichkeit, fremde Infrastrukturen mit zu nutzen. In der Praxis verursachen aber gerade Querungen von Kabellinien und Bahntrassen häufig kostspielige und langwierige Verfahren, die zu Verzögerungen im Ausbau führen.

Einig waren sich Kehr und die IfKom-Vertreter auch über die wichtigen Aufgaben, die die Ingenieure in den technisch anspruchsvollen Bereichen zu erfüllen haben. Auf deren Fachkompetenz darf man nicht verzichten, auch wenn in diesen Zeiten bei den Unternehmen eher finanzielle Erfolge und die Sicherung der Geschäftsmodelle im Vordergrund stehen. Daher setzt sich der ZBI, der als Dachverband über 50.000 Mitglieder in Deutschland vertritt, für ein attraktives Ingenieurstudium ein und unterstützt die Förderung junger Menschen in den MINT-Berufen, auch mit dem Ziel, den Frauenanteil zu erhöhen. Darüber hinaus fordert er das Promotionsrecht an forschungsstarken Fachhochschulen und gehört zur Trägergemeinschaft "Registerkommission" der engineering-card, des internationalen Berufsausweises für Ingenieure.

Die Aufgaben der Ingenieure sind aus Sicht der Ingenieurverbände nicht geringer geworden. Damit diese Aufgaben auch zum Erfolg führen, also Technik und Dienstleistungen sich für alle Bürger spürbar verbessern, müssen auch die Rahmenbedingungen stimmen. Das beginnt bei der Ausgestaltung der Arbeitsplätze und führt bis zu den politischen Entscheidungen, die Deutschland im internationalen Wettbewerb stärken müssen. Solche wichtigen übergeordneten Ziele lassen sich nur gemeinsam durchsetzen. Um politisch und gesellschaftlich Gehör zu finden, werden die Verbände ihre Forderungen über den ZBI als Dachverband der Ingenieurvereine und nach dem VDI als zweitgrößte Ingenieurorganisation in Deutschland an die Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft richten.

IfKom - Ingenieure für Kommunikation e.V.

Die Ingenieure für Kommunikation e. V. (IfKom) sind der Berufsverband von technischen Fach- und Führungskräften in der Kommunikationswirtschaft. Der Verband vertritt die Interessen seiner Mitglieder - Ingenieure und Ingenieurstudenten sowie fördernde Mitglieder - gegenüber Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit. Der Verband ist offen für Studenten und Absolventen von Studiengängen an Universitäten und Hochschulen aus den Bereichen Telekommunikation und Informationstechnik sowie fördernde Mitglieder. Der Netzwerkgedanke ist ein tragendes Element der Verbandsarbeit. Gerade Kommunikationsingenieure tragen eine hohe Verantwortung für die Gesellschaft, denn sie bestimmen die Branche, die die größten Veränderungsprozesse nach sich zieht. Die IfKom sind Mitglied im Dachverband ZBI - Zentralverband der Ingenieurvereine e. V. Mit über 50.000 Mitgliedern zählt der ZBI zu den größten Ingenieurverbänden in Deutschland.

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