Mittwoch, 18. Juli 2018


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40 Länder kritisieren Japans Walfang

Hamburg, (lifePR) - Japans Walfang rund um die Antarktis ist nicht wissenschaftlich und sollte sofort beendet werden, das fordern 40 Nationen in einer Protestnote an Japan, die jetzt öffentlich wurde.

Argentinien, Australien, Brasilien, Chile, Costa Rica, die Dominikanische Republik, die Europäische Union mit ihren 28 Mitgliedsstaaten, Mexiko, Neuseeland, Panama, Peru und Uruguay fordern in der Note Japan auf, seinen nicht genehmigten Wissenschaftswalfang in den Meeren um die Antarktis einzustellen.

„Japans Walfang ist unnötig und grausam. Japan ignoriert hartnäckig internationale Vereinbarungen, das ist ein Skandal“, erklärt Andreas Dinkelmeyer Wal-Campaigner vom IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds). „Die Wale verenden nach einem langen, blutigen Todeskampf an den Harpunen. Japan muss endlich mit diesem Unsinn aufhören und diese Protestnote und ähnlich lautende Apelle ernst nehmen.“

Im derzeit stattfindenden sogenannten wissenschaftlichen Walfang in der südlichen Hemisphäre hat sich Japan selbst eine Quote von bis zu 333 Zwergwalen gegeben. Erst im März war die Walfangflotte aus der letzten Jagdsaison im Süden zurückgekehrt, mit 333 toten Zwergwalen. Die Walfänger versuchen den größten Teil des Fleisches auf dem Markt und als Schulessen zu verkaufen.

Die 40 Unterzeichnerländer der Protestnote bekennen sich zum seit 1986 geltenden Walfangmoratorium und mahnen Japan auch, sich an das Urteil des Internationalen Gerichtshofs zu halten, ebenso, wie an die Resolutionen der Internationalen Walfangkommission (IWC).

IFAW - Internationaler Tierschutz-Fonds gGmbH

Seit seiner Gründung 1969 schützt der IFAW weltweit Tiere in Not. Mit Projekten in über 40 Ländern retten wir einzelne Tiere, setzen uns gegen Grausamkeit gegenüber Tieren ein und engagieren uns für den Schutz von Wildtieren und ihren Lebensräumen.

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