Freitag, 24. Februar 2017


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Trotz Krise: Investitionserfolge vermögender Familien

Fünfzehn Prozent der Single Family Offices erwirtschafteten im vergangenen Jahr Gewinne, zeigt eine neue Veröffentlichung der IESE Business School und der Wharton Global Family Alliance

(lifePR) (Barcelona, Philadelphia, ) IESE Business School und die Wharton School der University of Pennsylvania haben jetzt die neueste Studie der Wharton Global Family Alliance (Wharton GFA) über Single Family Offices (SFOs) vorgestellt.

SFOs sind professionelle Organisationen, die sich mit der Vermögensverwaltung und persönlichen Beratung wohlhabender Familien befassen. Die Studie analysiert 167 SFOs weltweit, die Portfolios mit einem Mindestvolumen von 100 Millionen Dollar Anlagevermögen managen. Rund die Hälfte der Studien-Teilnehmer investiert ein Volumen von über 1 Milliarde Dollar in Europa, Nord- und Südamerika sowie Asien.

Aufschlussreich sind in der Studie die Gewichtungen besonders erfolgreicher SFOs:

- Das Beschäftigen von firmeninternen Vermögensmanagern und die gewissenhafte Umsetzung der Unternehmensziele durch Komitees (z.B. Bilanzprüfung, Investitionen, Management). Europäische SFOs werden im Allgemeinen engmaschiger geführt und performen besser als amerikanische SFOs.

- Firmeneigene Vermögensmanager werden in ihrem "unternehmerischen Mindset" gefördert indem ihnen Boni, Gewinn- und Investitionsbeteiligungen angeboten wurden. Laut Studie führen diese Anreize dazu, dass sich "das Profil des SFO Managers von dem eines reinen Verwalters in Richtung eines aktiv beteiligten und interessierten Unternehmers" entwickelt.

- Ein deutlicher Fokus Konzentration auf Nachfolgeregelung und die Ausbildung der kommenden Generationen. Familien, die die jüngeren Generationen einbinden, so die Studie "sind zufriedener als andere, da sie.... ihr Privatvermögen mit unternehmerischer Kreativität, Philanthropie und gesellschaftlicher Verantwortung in Einklang bringen".

"Diese Forschungsergebnisse sind teilweise recht überraschend", erklärt Professor Dr. Heinrich Liechtenstein vom Financial Management Department der IESE Business School. "Entgegen der weit verbreiteten Auffassung beispielsweise, dass Investoren, die outsourcen größere Erfolge erzielen, belegt unsere Studie: SFOs mit größerer Kontrolle über das Familienvermögen und mit Mitarbeitern, die in alle Transaktionen möglichst weit eingebunden waren, zeigten weit größere Erfolge als solche, die sich zum Outsourcing entschieden hatten".

"Diese Studie geht sogar weiter als die Vorgänger-Studie von 2008", sagt Professor Dr. Raphael Amit, der Vorsitzende des Wharton GFA Executive Committee. "Erstmalig zeigt sie einen Leistungsvergleich für die ökonomische Effizienz von Single Family Offices, für Unternehmensführung und für Management in einer Tiefenschärfe, die für vermögende Familien weltweit wirklich hilfreich ist." Professor Amit betont, dass zwei Faktoren für die Aussagekraft dieser Studie ausgesprochen wichtig gewesen seien: "1.) die hohe Beteiligung maßgeblicher vermögender Familien und 2.) die akademische Rigorosität bei der Umsetzung der Studie, die durch unsere starke Forschungs-Zusammenarbeit mit IESE ermöglicht wurde".

Die Führungsrolle in dem Projekt übernahm IESE's Family-Owned Business Chair. Dieser Lehrstuhl für Familienunternehmen wurde 1987 eingerichtet, um Unternehmerfamilien auszubilden und sie bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsaktivitäten über mehrere Generationen hinweg zu unterstützen. Der Lehrstuhl machte als erster in Europa Familienunternehmen zum Forschungsmittelpunkt. Die vollständige Studie finden Sie online unter: Family-Owned Business Chair [1]. Sie wurde überdies als Teil einer Publikations-Serie der Wharton GFA veröffentlicht und ist neben weiteren Forschungsarbeiten und Case Studies auf folgender Website zu finden: www.wgfa.wharton.upenn.edu.

Als exklusiver Universitätspartner im deutschsprachigen Raum fungierte das CFFO, Center for Family Office der European Business School unter der Leitung von Professor Dr. Peter Schaubach: peter.schaubach@ebs.edu.

Wharton School und die Wharton Global Family Alliance

Die Wharton School der Unversity of Pennsylvania wurde 1881 als erste akademische Business School gegründet. Heute erfährt sie weltweit Anerkennung für ihre permanente Innovation in allen Bereichen der Management-Weiterbildung. Die Wharton Family Global Alliance betreibt Grundlagenforschung zu Familienunternehmen, vornehmlich in den Bereichen Unternehmensführung, Philanthropie und Vermögensverwaltung - unterfüttert von der Praxiserfahrung weltweit erfolgreicher Familien. Gegründet wurde die Wharton GFA im Januar 2004 durch eine Vereinbahrung der Wharton School [2] und der CCC Alliance[3] . Seither nimmt sie eine Vorreiterrolle wahr in der Forschung über Familienunternehmen in den Bereichen Vermögensverwaltung, Philantropie und Unternehmensführung.

[1] http://www.iese.edu/en/Research/CentersandChairs/Chairs/Family-OwnedBusinessChair/Home/ChairFamilyOwnedBusinessHome.asp
[2] http://www.wharton.upenn.edu/
[3] http://www.cccalliance.com/

IESE Business School München

IESE gehört zu den zehn führenden Business Schools weltweit. Vor 50 Jahren brachte sie als Vorreiterin in der Ausbildung von Führungskräften "Executive Education" nach Europa. 1964 bot IESE als erste Hochschule in Europa ein Vollzeit MBA-Studium an, bald darauf den ersten zweisprachigen MBA überhaupt. Die MBA-Jahrgänge bestehen heute zu 80% aus internationalen Studenten - aus über 45 Ländern. Rund 100 Vollzeit-Professoren lehren in IESE-Programmen auf vier Kontinenten. IESE unterscheidet sich von anderen Bildungsinstitutionen durch ihren ganzheitlichen Managementansatz, ihre ausgesprochen internationale Ausrichtung sowie den umfangreichen Einsatz der Case-Study-Methode mit unmittelbarem Praxisbezug. Seit 2005 hat IESE ein Büro in München und führt regelmäßig Advanced Management Programme (AMP Munich) für Manager der obersten Führungsebene durch. Überdies unterhält IESE ein Center in New York sowie ein Büro in Sao Paolo. www.iese.edu





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