Kontakt
QR-Code für die aktuelle URL

Pressemitteilung Box-ID: 168104

ibw - Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V. Max-Joseph-Straße 5 80333 München, Deutschland http://www.ibw-bayern.de
Ansprechpartner:in Herr Michael Brosig +49 89 55178391
Logo der Firma ibw - Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V.
ibw - Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V.

vbw: Arbeitsmarktentwicklung in Deutschland deutlich besser als in anderen Industrieländern

Brossardt: "Unternehmen haben in der Krise alles getan, um Jobs zu halten"

(lifePR) ( München, )
In der Wirtschaftskrise hat sich der Arbeitsmarkt in Deutschland deutlich besser entwickelt als in allen anderen Industrieländern. Das zeigen aktuelle Berechnungen der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Vom Beginn der Rezession bis März 2010 ist die Arbeitslosenquote demnach hierzulande gerade einmal um 0,2 Prozentpunkte gestiegen. Mit großem Abstand folgen Japan mit +1,0 Prozentpunkten, Belgien (+1,3) sowie Österreich und die Niederlande (jeweils +1,4 Prozentpunkte). In den anderen europäischen Industrieländern nahm die Arbeitslosenquote zwischen 2,5 bis 3 Prozentpunkten zu. Besonders kräftig war der Anstieg in den USA (+4,9) und Spanien (+10).

vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt: "Die deutsche Arbeitsmarktentwicklung ist umso bemerkenswerter, da Deutschland stärker als die meisten anderen Industrieländer von der Krise betroffen war." Nur Japan, Finnland, Schweden und Italien hätten unter einem ähnlichen oder stärkeren Wirtschaftseinbruch gelitten.

Zu den Gründen dieser Entwicklung sagte Brossardt: "Die vergleichsweise gute Arbeitsmarktentwicklung ist in erster Linie den Bemühungen der Unternehmen zur Beschäftigungssicherung zu verdanken. Die Firmen haben das Arbeitsvolumen hauptsächlich über die Reduzierung der Arbeitszeit an die gesunkene Nachfrage angepasst und kaum über Entlassungen." Dabei sei der größte Teil der Arbeitszeitverminderung durch Kurzarbeit erfolgt. Zudem seien Arbeitszeitkonten abgebaut und weniger Überstunden geleistet worden. Die von der Bundesregierung attraktiver gestalteten Regelungen zur Kurzarbeit hätten dabei einen wertvollen Beitrag geleistet. Zudem seien die Firmen bereit gewesen, Produktivitätseinbußen in Kauf zu nehmen, um Jobs zu sichern. Dies sei aber nur möglich gewesen, weil die Betriebe im vorangegangenen Aufschwung ihre Liquiditätsreserven und ihr Eigenkapital aufgebessert hätten und somit zu Beginn der Krise finanziell relativ solide dastanden.

Brossardt kritisierte dennoch die Rahmenbedingungen des deutschen Arbeitsmarktes. Diese seien nach wie vor zu unflexibel: "Würde es den Firmen leichter gemacht, Mitarbeiter ein- und auszustellen, wäre die Arbeitsmarktentwicklung noch günstiger gewesen und die Arbeitslosenquote noch niedriger."
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien. Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.
Wichtiger Hinweis:

Eine systematische Speicherung dieser Daten sowie die Verwendung auch von Teilen dieses Datenbankwerks sind nur mit schriftlicher Genehmigung durch die unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH gestattet.

unn | UNITED NEWS NETWORK GmbH 2002–2022, Alle Rechte vorbehalten

Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien. Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.