Rekordanstieg der Reallöhne: vbw mahnt zu maßvollen Tarifabschlüssen

Brossardt: "Wir können nur das verteilen, was vorher erarbeitet wurde"

(lifePR) ( München, )
Nachdem der Reallohnindex des Statistischen Bundesamts 2014 um 1,6 Prozent gestiegen ist und damit eine Rekordmarke erklommen hat, warnt die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. vor zu hohen Tarifabschlüssen. "Die jüngsten Zahlen zeigen, dass sich die Arbeitnehmer in Deutschland bereits im vergangenen Jahr über ein deutliches Reallohnplus freuen konnten. Vor allem die geringe Inflationsrate trug dazu bei, dass ihnen mehr Geld im Portemonnaie blieb. Vor dem Hintergrund, dass die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts sinkt, müssen wir in den laufenden Tarifrunden maßvolle Abschlüsse erzielen. Wir können die Unternehmen nicht überstrapazieren", so vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Brossardt weiter: "Für die deutschen und bayerischen Unternehmen bedeutet das hohe Lohnniveau eine erhebliche Belastung. Die Lohnstückkosten stiegen 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Prozent, während die Arbeitsproduktivität nur um 0,1 Prozent zulegen konnte. Die Kluft zwischen dem Anstieg der Entgelte und dem Produktivitätsfortschritt darf sich nicht vertiefen. Die Tarifvertragsparteien können nur das verteilen, was vorher erarbeitet wurde."
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.