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Krankenstand in bayerischer M+E Industrie leicht gesunken

Brossardt: "Mitarbeitergesundheit ist Wettbewerbsfaktor"

(lifePR) (München, ) Der Krankenstand in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie ist im Jahr 2016 erstmals seit fünf Jahren leicht zurückgegangen, das melden die bayerischen M+E Arbeitgeberverbände bayme vbm. Ihre Umfrage hat ergeben, dass die durchschnittliche Krankenstandsquote im vergangenen Jahr bei 5,1 Prozent lag. „Für die Unternehmen ist die Mitarbeitergesundheit ein wichtiges Anliegen. Rechnet man die Langzeiterkrankungen heraus und nimmt man nur die Fehltage, für die seitens des Arbeitgebers Entgeltfortzahlungspflicht besteht, so ergibt sich eine Krankenstandsquote von 3,7 Prozent. Das entspricht pro bayerischem M+E Beschäftigtem im Schnitt rund neun krankheitsbedingten Fehltagen“, erklärt bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.

Die seit 1997 jährlich durchgeführte Umfrage zeigt im Zeitablauf deutliche Schwankungen bei der Krankenstandsquote. So lag diese im Jahr 2001 bei 5,0 Prozent und sank bis zum Höhepunkt der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 auf 3,8 Prozent. Den höchsten Stand hatte sie 2015 mit 5,2 Prozent erreicht.

„Gesunde Mitarbeiter sind besonders in Zeiten des Fachkräftemangels ein wettbewerbsrelevanter Faktor. Die Unternehmen investieren deshalb viel in die Arbeitssicherheit und die Mitarbeitergesundheit. Dazu gehört die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung, der Erhalt der psychischen Gesundheit durch spezielle Kommunikationstrainings von Führungskräften und Mitarbeitern sowie ein betriebliches Gesundheitsmanagement. Denn die Unternehmen wissen: Gesunde und leistungsfähige Mitarbeiter sind die Basis für langfristigen Unternehmenserfolg, gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel“, so Brossardt.