Mittwoch, 24. Mai 2017


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Familienunternehmen als Stabilitätsanker in der Krise

Rodenstock sieht Chancen in Internationalisierung und bei Innovationen

(lifePR) (München, ) Mit den Stärken sowie den Sorgen und Nöten familiengeführter Unternehmen befasst sich heute der 1. Münchener Tag des Familienunternehmens, zu dem sich rund 150 Firmenvertreter treffen. "Familiengeführte Unternehmen haben viele Stärken: Dazu zählen Schnelligkeit, Bodenständigkeit, ein hohes Maß gesellschaftlichen Engagements, langfristiges Denken oder eine im wahrsten Sinne des Wortes familiäre Arbeitsatmosphäre", sagt Randolf Rodenstock, Präsident der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. Der Dachverband ist neben der BayernLB, Creditreform, dem Beratungsunternehmen Ecovis, der Wirtschaftskanzlei Görg, der NaviGet GmbH sowie der Dr. Sasse AG Veranstalter des Kongresses.

"Viele Familienunternehmen sind Stabilitätsanker in der Krise. Sie besetzen Nischen im Markt und sind besonders stark im Erarbeiten von Speziallösungen", analysiert Rodenstock, der darin allerdings auch Risiken ausmacht. "Eine Nische, die heute das Überleben sichert, kann morgen dafür zu eng werden. Sie kann sogar verschwunden sein." Bedenklich stimmen Rodenstock die oft noch ausbaufähige Innovationsdichte und internationale Verflechtung. "Stärkere Marktorientierung durch Innovation und Internationalisierung heißt aber nicht, sich von etablierten Strategien, Kunden und Märkten zu verabschieden. Ganz im Gegenteil: sie sichert vielmehr auch bestehende Marktpositionen gegen den zunehmenden internationalen Konkurrenzdruck", macht Rodenstock den Familienunternehmen Mut zum Sprung auf internationale Märkte.

Eine besondere Herausforderung und ein wichtiger Themenpunkt des Kongresses ist die Nachfolgefrage. "Oft hat sich der Stammbaum der Unternehmerfamilie so weit aufgefächert, dass eine gemeinsame Wahrnehmung von Verantwortung im eher informellen familiären Rahmen unmöglich wird", so der vbw-Präsident. Spätestens dann seien klare Strukturen, Zuständigkeiten und Regeln nötig: "Dazu zählen Regelungen für Erbschaften, zum Austritt oder für den Verkauf von Vermögensanteilen ebenso wie die die Entwicklung einer gemeinsamen Familienstrategie im Hinblick auf das Unternehmen und eine formalisierte Verfahrensweise bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Familienmitgliedern."

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