Samstag, 23. September 2017


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Bayerische M+E-Industrie kommt nur mühsam in Schwung

Brossardt: "Brauchen stärkere Investitionsbereitschaft"

München, (lifePR) - Der konjunkturelle Seitwärtstrend in der bayerischen Metall- und Elektro-Industrie setzt sich fort. Die Produktion der M+E Unternehmen des Freistaats sank im April 2015 gegenüber dem Vormonat um 1,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresniveau stieg der industrielle Output allerdings um 1,7 Prozent. Die Auftragseingänge legten im April gegenüber März um 1,3 Prozent zu. Dabei sanken die Inlandsbestellungen um 2,1 Prozent während die Auslandsaufträge um 3,4 Prozent stiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lagen die Auftragseingänge im April um 0,5 Prozent niedriger. Die Inlandsbestellungen unterschritten den Wert des Vorjahres sogar um 2,0 Prozent.

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm, forderte bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen: "Die M+E Produktion am heimischen Standort steigt dann, wenn die Investitionsbereitschaft von Staat und Wirtschaft zunimmt. Diese lässt derzeit aber zu wünschen übrig. Das liegt auch an Entscheidungen der großen Koalition. Diese muss endlich eine zukunftsorientierte Wirtschafts- und Wachstumspolitik betreiben. Bislang hat die Koalition mit der Rente mit 63 und dem gesetzlichen Mindestlohn aber vor allem Umverteilungspolitik betrieben. Investitionsanreize wurden nicht gesetzt. Stattdessen werden Unternehmen mit zusätzlichen Kosten und einer ausufernden Kontrollbürokratie belastet."

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