Samstag, 25. Februar 2017


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Bayerische M+E Industrie hält hohes Ausbildungsniveau auch 2015

Brossardt: "Übernahmequote von 96 Prozent"

(lifePR) (München, ) Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm rechnen für das neue Ausbildungsjahr 2015 mit 14.450 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen. Das entspricht einem Zuwachs von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. "Wir bilden in unserer Branche weiterhin auf hohem Niveau aus", erklärte bayme vbm Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt bei der Vorstellung der Ergebnisse der aktuellen M+E Ausbildungsumfrage.

Brossardt weiter: "Wir gehen davon aus, dass sich die Ausbildung in der M+E Industrie in Bayern im Jahr 2016 auf einem hohen Stand halten wird. Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge wird sich laut unserer Umfrage bei rund 14.470 einpendeln." Auch die Übernahmeaussichten für die Auszubildenden, die 2015 ihre Lehre abschließen, sind weiterhin exzellent. Die Übernahmequote liegt bei 96 Prozent. Für 2016 rechnen die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber mit einer Steigerung der Quote auf 98 Prozent.

51,4 Prozent der befragten Unternehmen, deren Ausbildung zuletzt leicht rückläufig war, konnten keine geeigneten Bewerber finden. 40,5 Prozent konnten Ausbildungsplätze mangels Bewerber nicht besetzen, 16,2 Prozent konnten nach Absagen keine neuen Interessenten finden. Brossardt: "Mit mehr geeigneten Bewerbern wäre die Zahl der neuen Ausbildungsverträge in der bayerischen M+E Industrie noch höher ausgefallen. Hier müssen wir ansetzen, da die Ausbildungslücke größer wird. Wir gehen davon aus, dass in Bayern bereits im Jahr 2020 branchenübergreifend annähernd drei Viertel der gesamten Fachkräftelücke von 230.000 Personen auf Absolventen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung entfallen werden. Wir brauchen eine bessere am Arbeitsmarkt ausgerichtete Berufsorientierung in den Schulen."

Auch Zuwanderung kann zur Fachkräftesicherung beitragen. Brossardt: "Wir haben in unserer Umfrage erstmals die Präsenz von Flüchtlingen und Asylbewerbern in den M+E Unternehmen abgefragt." Die Befragung zeigt, dass 6,8 Prozent der bayerischen M+E Firmen bereits heute Praktikumsplätze und 4 Prozent Ausbildungsplätze auch mit Flüchtlingen und Asylbewerbern besetzen. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen hat von dieser Zielgruppe bisher keine Bewerbungen erhalten. Brossardt: "Die Bewältigung des Flüchtlingsstroms ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu der die Wirtschaft ihren Teil beiträgt. Das Projekt 'Perspektive Beruf für Asylbewerber und Flüchtlinge', das wir gemeinsam mit der Stiftung Bildungspakt und dem bayerischen Kultusministerium auf den Weg gebracht haben, hilft Berufsschulen, Erfolgsfaktoren für den Übergang der Jugendlichen in die Ausbildung zu identifizieren."

Aktuelle Ausbildungsangebote für die bayerische M+E Industrie sind unter www.ausbildungsoffensive-bayern.de abrufbar.

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