"Bodenbeläge wiederaufnehmbar verlegen"

(lifePR) ( Stuttgart, )
Besonders in Mietwohnungen stellt sich schnell die Frage zur Art und Weise, wie der neue Bodenbelag eingebaut werden soll. Die feste Klebung ist mit dem Vermieter abzustimmen, aber nicht immer erlaubt. Ähnliches kann für angemietete Ge-schäftsräume gelten, so dass die hochfeste Belagsklebung sich in vielen Fällen nicht durchführen lässt. Doch die Produkt-entwicklungen der Verlegewerkstoffindustrie bieten selbst für solche Anwendungen praxisgerechte Lösungen, beispiels-weise praktische Klebebänder und Fixierungen.

Was ist entscheidend für derartige Haftsysteme?

Bei wiederaufnehmbaren Belagsverlegungen sind zunächst funkti-onale Aspekte zu betrachten. In der Regel lässt sich ein Bodenbe-lag zwar wiederaufnahmefähig mit entsprechenden Haftsystemen verlegen, er kann aber später nicht erneut verwendet werden. Meist macht dies aufgrund des Verschmutzungsgrades und des Zu-schnitts ohnehin keinen Sinn. Zudem ist zu klären, ob der ge-wünschte Belag in Kombination mit einer vergleichsweise schwä-cheren Haftwirkung geeignet ist. Bestimmte Belagsarten wie Lino-leum oder störrische Textilbeläge (z. B. Nadelvlies) bleiben wegen des recht deutlichen Dimensionsänderungsbestrebens oder hoher Wickelspannungen außen vor. Häufiger zum Einsatz kommen da-gegen PVC-, CV-, Vinyl-Design- und spannungsarme Textilbeläge.

Welche Rolle kommt dem Untergrund zu?

Mit dem Untergrund verhält es sich ähnlich wie beim Belag. Seine Beschaffenheit hat Auswirkung auf die Wahl des zu verwendenden Verlegesystems. Allen gemeinsam ist die Voraussetzung eines glatten, ebenen und stabilen Untergrundes bzw. vorhandenen Bo-denbelages. Nicht zuletzt sind erforderliche Maßnahmen beim Aus-bau des Bodenbelages zu berücksichtigen. Kann der freigelegte Untergrund gegebenenfalls nass gereinigt werden? Wird dessen optisch einwandfreie Oberfläche erwartet?

Welche Wiederaufnahme-Systeme gibt es?

Gleich mehrere umweltfreundliche, lösemittelfreie und emissions-arme Varianten von Verlegetechnik-Produkten stehen hierfür zur Verfügung:

- Unterlagen: Dabei handelt es sich um lose auszulegende, etwa 1 mm dünne und etwa 2 m breite Spezialunterlagen, auf denen der neue Bodenbelag fest verklebt wird. Der Trick: Belagsbah-
nen und -einzelelemente werden so zu einer belastbaren Ver-bundfläche zusammengefasst. Unterlagen erfordern immer eine glatte, stabile Bodenfläche sowie nahezu spannungsfreie Bo-denbeläge. Untergründe werden nicht beeinträchtigt und lassen sich später in den Ursprungszustand zurückversetzen.

- Klebebänder: Als Alternative zu den Unterlagen sind Trocken-kleber zu sehen, die in ca. 1 m Breite erhältlich und allgemein als „Klebebänder“ bekannt sind. Sie weisen beidseitig beson-ders formulierte Klebstoffe auf, die eine nahezu rückstandsfreie Wiederaufnahme ermöglichen. Die Verlegung erfolgt immer vollflächig und kann sogar auf dem Bestandsbelag stattfinden. Welche Altbeläge sich nutzen lassen, ist den technischen Merk-blättern der Hersteller zu entnehmen. Trockenklebungen sind die schnellste und einfachste Methode zur sicheren Arretierung von Bodenbelägen.

- Fixierungen: Unter Fixierungen versteht der Profi ausgewählte Klebstoffe, die herstellerseitig extra deutlich schwächer klebend eingestellt und wasserlöslich sind. Die Verlegung des Bodenbe-lages erfolgt wie beim herkömmlichen Klebevorgang. Beim spä-teren Belagsausbau kann der PVC- oder Teppichboden jedoch vergleichsweise einfach abgezogen werden. Die Reste der Fi-xierung lassen sich durch eine maschinelle Grundreinigung be-seitigen. Auf empfindlichen Natursteinböden sollten Fixierungen und auch Trockenkleber keinesfalls eingesetzt werden. Es könnten sich schwach klebrige Reste in den feinen Poren fest-setzen, die nicht mehr entfernbar sind.

- Rutschhemmungen: Vor allem im Bürobereich bestimmen häufig Teppichfliesen das dekorative Bodenbild. Nicht selten fin-det man diesen Belagstyp auch im heimischen Office. Teppich-fliesen sind zumeist als „selbst liegend“ ausgelobt, was sich aber nur auf ihr Liegeverhalten bezieht. Das fast unvermeidliche Verschieben solcher Teppichelemente bei Belastung (zum Bei-spiel Stuhlrollen) müssen so genannte Antirutsch-Dispersionen verhindern. Sie werden wie Grundierungen als vollflächiger Film auf den belegreifen Untergrund aufgerollt. Nach vollständiger Trocknung der Dispersion können Teppichfliesen darauf so ver-legt werden, dass sie sich jederzeit einfach aufnehmen und so-gar wieder einlegen lassen. Praktisch, wenn nur ein paar Tep-pichfliesen durch ein verschüttetes Getränk bleibend ver-schmutzt wurden. Der Austausch ist ein Kinderspiel. Wichtig zu wissen: Der rutschhemmende Dispersionsfilm lässt sich normal jedoch nicht mehr ohne größeren Aufwand an maschinellem Einsatz beseitigen, der Originaluntergrund kann daher nicht un-beschadet zurückerhalten werden. Natürlich kann man auf den rutschhemmenden Film aber wieder neue Teppichfliesen legen.

Wie sicher ist eine Wiederaufnahme-Verlegung?

Eine wiederaufnahmefähige Belagsfläche ist normal belastbar, bei-spielsweise mit Bürostühlen. Im Gegensatz zu lose liegenden Tep-pichböden werden auf diese Weise Wellen und Beulenbildungen vermieden. Beim Einbau ist durchaus Fachwissen und Erfahrung gefragt. Zuschnitt von Unterlage und Belag sowie die fachlich kor-rekte Vorgehensweise sind daher am besten beim Fußbodenprofi aufgehoben. So ist sichergestellt, dass Wunsch und Wirklichkeit des haftenden Bodenbelags auch später noch übereinstimmen.
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