Weltpremiere für Hyundai i30 N Project C bei der IAA in Frankfurt

(lifePR) ( Offenbach, )

Streng limitierte Auflage von 600 Exemplaren
Mehr Abtrieb, tiefer gelegte Karosserie, spontaneres Handling
50 Kilogramm weniger Gewicht dank Karbon-Einsatz


Bei der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt zeigt Hyundai erstmals sein neues sportliches Topmodell: Der Hyundai i30 N Project C wendet sich an besonders ambitionierte Fahrer, die ihr Auto nicht nur auf der Straße, sondern auch auf der Rundstrecke einsetzen wollen.

Ab dem zweiten Pressetag, dem 11. September 2019, wird der neue i30N Project C (Kraftstoffverbrauch l/100 km: innerorts 9,7, außerorts 5,7, kombiniert: 7,1; CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 176) auf dem Hyundai Messestand gezeigt. Später im Jahr kommt er in einer limitierten Auflage von 600 Exemplaren in den europäischen Handel, 500 davon sind für den deutschen Markt vorgesehen. In Deutschland beträgt der Preis 43.000 Euro.

Die typischen Eigenschaften des i30 N (Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 10,6, außerorts 6,1, kombiniert 7,8; CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 178) sind im i30 N Project C noch deutlicher zu spüren, weil die Ingenieure Gewicht aus dem Auto genommen und das Fahrwerk noch einmal straffer und agiler abgestimmt haben. Der i30 N Project C ist 50 Kilogramm leichter (mit motorsportlicher Exaktheit gemessen sind es 50 Kilo und vier Gramm), die Karosserie liegt sechs Millimeter tiefer und sowohl Exterieur- als auch Interieurdesign sind optisch noch einmal ausdrucksstärker geworden.

Erstmalige Verwendung von Karbon bei Hyundai

Inspiriert vom Motorsport, ist der 2017 erschienene i30 N das Hochleistungsauto von Hyundai und das erste Modell, das das N-Logo trägt – „N“ steht für Namyang, den Sitz der Hyundai Entwicklungsabteilung in Südkorea. Der i30 N basiert auf der fünftürigen Steilhecklimousine i30 (Kraftstoffverbrauch in l/100 km: innerorts 7,9 – 4,4; außerorts 5,2 – 3,7; kombiniert 6,2 -3,9; CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 143 – 104) und bietet maximalen Fahrspaß auf der Straße und auf der Rundstrecke. Der i30 N Project C stellt hier eine sportliche Weiterentwicklung dar, auch wenn die Eckdaten des 2,0 Liter großen Turbo-Vierzylinders mit 202 kW (275 PS) und einem maximalen Drehmoment von 353 Newtonmetern (378 Nm im Overboost) gleich bleiben.

Zu den Besonderheiten des Hyundai i30 N Project C gehören deutlich sichtbare Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CfK): Motorhaube, Seitenschweller, Frontspoiler und Heckdiffusor. Damit kommt CfK zum ersten Mal in einem Hyundai Serienmodell zum Einsatz. Das „C“ vom Englischen „carbon“ abgeleitet, steht genauso Pate für den Beinamen Project C wie die „Area C“ auf dem Testgelände in Namyang. Der Fahrzeugschwerpunkt (englisch: „Center of gravity) ist um 8,8 Millimeter abgesenkt.

Schneller und sicherer durch die Kurve

Trotz seiner breiteren Front und der Karosserieabsenkung weist der Hyundai i30 N Project C einen unveränderten Luftwiderstandsbeiwert von 0,32 auf. Auf der Abtriebsseite hat sich jedoch etwas getan: Neue Aerodynamikteile am unteren Rand der Karosserie wie Frontspoiler und Heckdiffusor tragen ihren Teil zu höheren Kurvengeschwindigkeiten bei.

„Der i30 N Project C ist der nächste emotionale Schritt nach dem Erfolg des i30 N. Hyundai geht damit bis an die Grenze und darüber hinaus, um die Motorsport-Enthusiasten unter unseren Kunden zu begeistern“, sagt Thomas Schemera, Executive Vice President und Leiter der Product Division der Hyundai Motor Group. „Wir haben das Gewicht des Autos an den Stellen reduziert, an denen diese Maßnahme den größten Effekt hat. Das Ergebnis ist ein insgesamt spontaneres Handling.“

Ein Beispiel für die Kompromisslosigkeit der Entwicklung sind die geschmiedeten Räder aus der Racing-Serie von OZ, die eine wichtige Rolle bei der Reduzierung der ungefederten Massen spielen. Die imposanten 19-Zoll-Felgen stehen allein für eine Gewichtsabnahme von 22 Kilogramm.

Ausführliche Test- und Entwicklungsfahrten am Nürburgring

Durch den Einsatz des kohlenstofffaserverstärkten Kunststoffs in der Motorhaube (minus 7,2 Kilogramm), in beiden Seitenschwellern (minus 499 Gramm pro Stück), im Frontsplitter (plus 240 Gramm für die aerodynamische Funktion und eine sportliche Optik) und den neu gestalteten, integrierten Heckdiffusor (minus 386 Gramm) sank das Gewicht insgesamt weiter. Denselben Effekt haben auch die beiden manuell verstellbaren Schalensitze aus der Competition-Serie von Sabelt®, deren Rückseite aus CfK besteht (minus 7,5 Kilogramm pro Sitz). Die Sabelt®-Sitze geben Fahrer und Beifahrer perfekten Seitenhalt und eine hervorragende Unterstützung der Schulterpartie, während die Sitzposition für ein ambitioniertes, sportliches Fahren ausgelegt ist.

„Lenkung und Radaufhängung des i30 N Project C darf man als neuen Maßstab für die besonders enthusiastischen Fahrer des i30 N betrachten“, sagt Alexander Eichler, Test- und Entwicklungsleiter für Hochleistungsfahrzeuge im Technikzentrum von Hyundai Motor Europe. „Der Name Project C verweist speziell auf den Area C genannten Hochleistungskurs im koreanischen Entwicklungszentrum Namyang. Aber das Auto ist genauso intensiv in unserem Technikzentrum am Nürburgring optimiert worden.“

Die Absenkung der Karosserie um sechs und des Schwerpunkts um 8,8 Millimeter gelang mithilfe einer Feinabstimmung der im i30 N vorhandenen Stoßdämpfer, hinzu kamen neue Federn, die kürzer und besonders steif sind. Die hinteren Achsschenkel allein sind für eine Gewichtsabnahme von 4,66 Kilogramm verantwortlich, weil sie aus Aluminium und nicht aus Stahl gefertigt werden. Der i30 N Project C verfügt außerdem serienmäßig über eine Querstrebe im Kofferraum, die zu einer besseren Gesamtbalance bei höheren Geschwindigkeiten beiträgt, besonders bei schnellen Lastwechseln in Kurven.

N-Modus speziell ausgelegt für routinierte Rundstreckenfahrer

Die Fahrmodi wurden für den i30 N Project C angepasst, sowohl der Sport- als auch der N-Modus geben dem Fahrer jetzt direktere Rückmeldung. Dabei wurde der extrem dynamische N-Modus in seiner Agilität und Berechenbarkeit auf den Reibwert von Rennstrecken-Asphalt und das Talent routinierter Rundstreckenfahrer ausgelegt.

Im Innenraum des i30 N Project C findet man Alcantara® am Lenkrad, am Handbremshebel und am Schaltknauf. Der Schaltknüppel besteht aus gebürstetem Aluminium und liegt perfekt in der Hand für die kurzen, präzisen Schaltvorgänge im i30 N Project C.

Details wie die Bremssättel oder die Sicherheitsgurte sind in einem dunklen Orange-Farbton gehalten, genau wie die Fahrmodus-Tasten auf dem Multifunktionslenkrad. Darüber hinaus erkennt man den i30 N Project C auch an einem individuellen Schriftzug im Innenraum auf der Beifahrerseite, dessen fortlaufende Nummerierung die Exklusivität der Sonderauflage zusätzlich unterstreicht. Das bei der IAA ausgestellte Modell trägt eine matte Graulackierung, die sichtbaren Karbonteile sind mit glänzendem Klarlack überzogen.

Videos und technische Daten (vorläufig) finden Sie hier.

Kraftstoffverbrauch l/100 km für den Hyundai i30 N Project C: innerorts 9,7, außerorts 5,7, kombiniert: 7,1; CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 176; CO2-Effizienzklasse: E.

Kraftstoffverbrauch in l/100 km für den Hyundai i30 N Performance: innerorts 10,6, außerorts 6,1, kombiniert 7,8; CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 178; CO2-Effizienzklasse: E.

Kraftstoffverbrauch in l/100 km für den Hyundai i30: innerorts 7,9 – 4,4, außerorts 5,2 – 3,7, kombiniert 6,2 -3,9; CO2-Emissionen in g/km kombiniert: 143 - 104; CO2-Effizienzklasse: D - A.

Die angegebenen Verbrauchs- und CO2-Emissionswerte wurden nach dem WLTP-Messverfahren ermittelt und in NEFZ umgerechnet.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.