Hornbach-Gruppe legt auch beim Ertrag zu

EBIT plus 5% auf 159 Millionen Euro / Umsatz des Baumarktkonzerns wächst um 5,7 Prozent / Flächenproduktivität und Marktanteil nochmals gesteigert / Mehr als 350 Millionen Euro Investitionen in den kommenden zwei Jahren geplant

(lifePR) ( Frankfurt/Main, )
Die Hornbach-Gruppe hat im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals mehr als drei Milliarden Euro umgesetzt. Der Umsatz wuchs um 5,7 Prozent auf 3,017 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis (EBIT) von 159,1 Millionen Euro ist gegenüber dem Vorjahr (151,5 Millionen Euro) um 5,0 Prozent gestiegen. Damit hat das S-Dax-Unternehmen seine Umsatz- und Ertragsprognosen erneut erfüllt. Im vierten Jahr in Folge sind die Erträge im Kerngeschäft des Do-it-yourself-Einzelhandels und des Baustoffhandels gewachsen.

Mit Ablauf des Bilanzjahres zum 28. Februar 2011 hat Hornbach nach zwei Neueröffnungen aber nicht nur bei den absoluten Zahlen zugelegt, sondern konnte abermals auch seine Produktivität pro Quadratmeter Verkaufsfläche steigern: Flächenbereinigt, also ohne neu hinzugekommene Verkaufsflächen, hat das Unternehmen seine Umsätze in den neun Ländern, in denen es seine zum Bilanzstichtag 133 Großflächenmärkte betreibt, im Durchschnitt um 2,6 Prozent verbessert. Die Mitarbeiterzahl wuchs im Geschäftsjahr um gut 550 auf annähernd 13.800, davon arbeiten etwa 8.400 Beschäftigte in Deutschland.

Der Umsatz der 92 deutschen Hornbach-Märkte ist flächenbereinigt sogar um 3,8 Prozent gestiegen. Damit hat sich das Unternehmen erneut besser entwickelt als die Branche und seinen Anteil am Do-it-yourself-Markt hierzulande von 8,7 Prozent auf 8,9 Prozent vergrößert. Der Teilkonzern Hornbach-Baumarkt-AG, der wichtigste Teil der Gruppe (Hornbach Holding AG Konzern), hat den Umsatz um 5,6 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro erhöht; das Betriebsergebnis lag im Berichtsjahr bei 119,1 Millionen Euro und damit - wie vom Unternehmen prognostiziert - leicht über dem Niveau des Vorjahres (114,9 Millionen Euro).

Auch die Hornbach Baustoff Union GmbH (HBU) steuerte Wachstumsimpulse zur Bilanz bei und legte bei Umsatz und Ergebnis deutlich zu. Das Bauhandelsgeschäft setzte 180,3 Millionen Euro um; das sind 8,4 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Damit wuchs die HBU annähernd dreimal so stark wie der Branchendurchschnitt.

Eigenkapitalquote erreicht 43 Prozent

"Unser Gruppenumsatz lag im abgelaufenen Geschäftsjahr am oberen Rand unserer Prognose. So sind wir auf unserem Kurs des nachhaltigen Wachstums wieder ein gutes Stück voran gekommen. Gleichzeitig haben wir unsere Ertragskraft gestärkt. Angesichts des breiten Spektrums an Finanzierungsquellen verfügen wir über ein hohes Maß an Sicherheit und Flexibilität für die weitere Wachstumsfinanzierung", sagte Albrecht Hornbach, der Vorstandsvorsitzende der Hornbach-Gruppe, auf der Bilanzpressekonferenz in Frankfurt am Main: "Unser Unternehmen steht für Solidität und Substanz." Hornbach verfügt über eine Liquidität von 475 Millionen Euro und eine Eigenkapitalquote von 43,1 Prozent (Vj. 42,4 Prozent). Mehr als die Hälfte der genutzten Immobilien sind Eigentum der Hornbach-Gruppe. Die Nettoverschuldung (Finanzschulden abzüglich der flüssigen Mittel) wurde um gut 100 Millionen Euro auf 322 Millionen Euro abgebaut.

Drei Neueröffnungen im laufenden Geschäftsjahr geplant

Im laufenden Geschäftsjahr 2011/2012 eröffnet die Gruppe zwei neue Standorte in den tschechischen Städten Pilsen und Ostrava sowie einen Neubau im badischen Sinsheim, wo ein kleinerer Markt ersetzt wird. Geplant sind Investitionen von mehr als 200 Millionen Euro. Bei der Expansion im Ausland setzt die Hornbach-Baumarkt-AG auf den Ausbau des Filialnetztes im bisherigen Verbreitungsgebiet und die nachhaltige Modernisierung der bestehenden Märkte. Das Umsatzwachstum wird nach Einschätzung Hornbachs im laufenden Geschäftsjahr im mittleren einstelligen Bereich liegen. Das Betriebsergebnis werde voraussichtlich leicht zunehmen, ebenso das Umsatzwachstum auf vergleichbarer Fläche. Im nächsten Geschäftsjahr 2012/2013 sollen bis zu 150 Millionen Euro investiert und das Wachstumstempo weiter erhöht werden.

Kompromisslose Ausrichtung auf Projektkunden

"Im abgelaufenen Bilanzjahr haben wir unsere Wettbewerbsposition nicht zuletzt dank unserer kompromisslosen Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Projektkunden weiter gestärkt. Ganz offensichtlich begrüßen die Menschen unsere Projekt-Philosophie. Wir punkten nicht nur mit unserem Sortiment, sondern auch mit kompetenter Beratung und niedrigen Preisen", so Hornbach.

Der Konzernjahresüberschuss der Hornbach Holding AG stieg im Geschäftsjahr 2010/2011 von 82,1 Millionen Euro um 20,6 Prozent auf 99,1 Millionen Euro. Das Ergebnis je Aktie erhöhte sich von 8,29 Euro auf 10,11 Euro je Holding-Stammaktie bzw. von 8,35 Euro auf 10,17 Euro je Holding-Vorzugsaktie. Den Hauptversammlungen der Hornbach-Baumarkt-AG am 7. Juli 2011 sowie der Hornbach Holding AG am 8. Juli 2011 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat eine unveränderte Dividende vor: 1,00 Euro für eine Baumarkt-Aktie sowie 1,28 Euro je Holding-Stammaktie und 1,34 Euro je Holding-Vorzugsaktie.

Ferner wird den Hauptversammlungen eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln durch Ausgabe von Berichtigungsaktien (Gratisaktien) zur Abstimmung vorgelegt. Durch die Umwandlung von Gewinnrücklagen in Grundkapital soll die Aktienanzahl sowohl bei der Hornbach Holding AG als auch bei der Hornbach-Baumarkt-AG verdoppelt werden. Diese Erhöhung soll den Börsenkurs der Aktien rechnerisch verringern und somit die Liquidität und Attraktivität der Aktien insbesondere für Privatanleger steigern. Außerdem wird mit der Maßnahme, die die Gesamthöhe des Eigenkapitals unverändert lässt, das Grundkapital an das nachhaltige Wachstum des jeweiligen Konzerns angepasst.
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