Kinder müssen raus: Wie Reisen die frühkindliche Entwicklung fördert

Weltkindertag am 20.09.2020: HomeToGo stellt die Vorteile des Reisens für Kinder vor

(lifePR) ( Berlin, )
Gerade im Coronajahr 2020 merken viele, wie wichtig das Reisen für das persönliche Wohlbefinden und die Erweiterung des Horizontes ist. Doch nicht nur Erwachsene verpassen etwas, wenn sie nicht in den Urlaub fahren können, auch für Kinder ist Reisen wichtig und hat zudem einen positiven Einfluss auf die frühkindliche Entwicklung. HomeToGo (www.hometogo.de), die weltweit größte Suchmaschine für Ferienunterkünfte hat sich gemeinsam mit der Verhaltensbiologin Dr. Gabriele Haug-Schnabel damit beschäftigt, wie sich das Reisen auf die Entwicklung von Kindern auswirkt und welche Bereiche besonders profitieren.

Brainpower: Reisen ist gut für das Gehirn

Durch eine Urlaubsreise können bei Kindern Gehirnstrukturen im limbischen System aktiviert werden, die in häuslicher Umgebung nur sehr schwierig oder gar nicht aktiviert werden. Zwei dieser Bereiche werden auch als SPIELEN und SUCHEN bezeichnet. Wenn diese Systeme aktiviert sind, dann werden Oxytocin, Dopamin und Opioide ausgeschüttet, welche zum Stressabbau führen und das Wohlbefinden steigern. Kinder, die reisen, haben die Möglichkeit, neue Orte zu entdecken, wodurch der Bereich der Suche im Gehirn stimuliert wird. Zudem wird im Urlaub oft noch mehr Zeit bewusst für Spiel und Spaß genutzt, wodurch der zweite angesprochene Bereich im Gehirn aktiviert wird.

HomeToGo: Was ist für Kinder das Positive am Reisen?

Dr. Gabriele Haug-Schnabel: „Bis auf wenige Ankomm-, Weiter- und Rückreisezeiten werden eher erholsame Abschnitte – ohne Blick auf die Uhr – den Tagesablauf dominieren (laisser faire), was viele Babys und Kleinkinder sofort spüren und durch ebenfalls ruhigeres Verhalten „spiegeln“. Eine andere Work-Life-Balance reguliert jetzt den Alltag. Typisch sind Siesta-Zeiten mit meist reduziertem Aktionsbedarf im Wechsel mit selbstbestimmten überschaubaren Anforderungen, deren Belohnung nicht lange auf sich warten lässt.“

Neue Eindrücke fördern Kreativität
Auf Reisen werden Kinder neuen Umgebungen und Situationen ausgesetzt, welche sie im Alltag nicht erleben. Diese Erfahrungen haben einen positiven Einfluss auf die Kreativität und Offenheit von Kindern.

HomeToGo: Wie beeinflusst Reisen die Kreativität?

Dr. Gabriele Haug-Schnabel: „Im Urlaub werden geistige Mobilität und Fantasie durch neue Erfahrungen und bislang unbekannte, aber Schritt für Schritt vertrauter werdende Orte angeregt.“

Weniger Alltag und Verpflichtungen: Gemeinsame Freizeit fördert die Familienbindung
Verpflichtungen und das Tempo des alltäglichen Lebens durch Arbeit oder Schule sind nicht förderlich für die Vertiefung der Familienbindung. Daher bieten freie Tage eine gute Chance, Zeit miteinander zu verbringen und gemeinsame Erfahrungen zu machen. Während des Urlaubs können Eltern ihre Freizeit genießen und sich ganz auf ihre Kinder konzentrieren. Darüber hinaus bieten sich durch die Veränderung der Umgebung auch tolle Möglichkeiten für neue Aktivitäten und Spiele wie zum Beispiel Wasseraktivitäten, ein Lagerfeuer machen oder Sandburgen bauen.

HomeToGo: Wie fördert Reisen die Familienbindung?

Dr. Gabriele Haug-Schnabel: „Wenn weniger Alltagsroutinen den Tag „diktieren“ (das Zeitkorsett geöffnet wird!) können sich Eltern leichter auf das Spiel und die Aktivitätswünsche der Kinder einlassen. Sie beeinflussen durch ihre Gelassenheit (in Sachen Zeitverlust) und durch sanfte Rhythmisierung die Ausdauer und das Wohlbefinden der Kinder.“

Dr. rer. nat. habil. Gabriele Haug-Schnabel ist Verhaltensbiologin, Autorin und Dozentin und leitet die Forschungsgruppe Verhaltensbiologie des Menschen (www.verhaltensbiologie.com). Seit über 25 Jahren beschäftigt sie sich mit kindlichem Verhalten und deren Entwicklung.

Das vollständige Interview und weitere Infos rund um Reisen und Kinder finden Sie unter: https://www.hometogo.de/inspiration/familienurlaub/#kinder
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