Sonntag, 22. Juli 2018


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Badisches Holzbaugewerbe meldet gute Auftragslage

Holzbau Baden engagiert sich für die Förderung der Holzverwendung

Freiburg, (lifePR) - Die konjunkturelle Lage im südbadischen Zimmerer- und Holzbaugewerbe wird von den Unternehmen weiterhin positiv beurteilt. „Sehr günstig stellt sich die Situation vor allem im Wohnungsbau sowie im Bereich Modernisierung und Sanierung dar“, erklärte Präsident Rolf Kuri anlässlich der Herbsttagung des Verbandes Holzbau Baden am 17./18. November 2017 in Freiburg. Etwas schwächer bewerten die Firmen die Entwicklung im öffentlichen Hochbau. Das konjunkturelle Schlusslicht bildet der Wirtschaftsbau.

Nach wie vor stellt das Bauen im Bestand für das Holzbaugewerbe ein wichtiges Marktsegment dar. Angesichts des Klimawandels sowie verschärfter gesetzlicher Vorgaben zur Senkung der CO2-Emissionen bildet die energetische Aufrüstung von Bauwerken ein wichtiges Standbein für viele Betriebe.

Wegen des hohen Baubedarfs sind im Holzbaugewerbe gut ausgebildete Fachkräfte sehr gefragt. Derzeit klagen 61 Prozent der Holzbauunternehmen über einen Arbeitskräftemangel bei Facharbeitern. Erfreulich ist vor diesem Hintergrund die in Südbaden leicht zunehmende Auszubildendenzahl im Zimmererberuf. Angesichts der in den kommenden Jahren zu erwartenden rückläufigen Schulabgängerzahlen stellt die Nachwuchswerbung eine wichtige Aufgabe des Verbandes und der Mitgliedsbetriebe dar. Unter anderem beteiligt sich Holzbau Baden an der umfassenden Nachwuchskampagne „Bau – Dein Ding“ der Bauwirtschaft.

Einen zentralen Arbeitsschwerpunkt der Holzbauverbände bildet die Präventionskampagne „Absichern statt abstürzen“ Ziel ist es, sichere Bauprozesse im Zimmererhandwerk zu schaffen. Gemeinsam mit der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft BG BAU führen die Holzbauverbände derzeit unter dem Titel „Wir zimmern sicher“ Tagesseminare in ganz Deutschland durch. Dabei geht es um die Vermittlung von Kenntnissen über praxistaugliche Arbeitsmittel und Verfahren, welche die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit im Holzbau verbessern. Stephan Hielscher, Ausbildungsmeister Holzbau im Komzet Bau Bühl, informierte die Tagungsteilnehmer über neue, erprobte Arbeitsschutzmaßnahmen zur Unfallvermeidung auf Baustellen.

Groß geschrieben wird bei den Zimmererverbänden das Thema „Forschung und Entwicklung“. Um den Holzbau voranzubringen, werden derzeit Projekte unter anderem in den Bereichen Eurocode 5, Brandschutz und Schallschutz umgesetzt. Zahlreiche neue Projekte sind in Planung.

Clusterinitiative proHolz Schwarzwald: Vielfältige Aktionen zur Förderung der Holzverwendung

Um die Wertschöpfungskette Holz zu fördern, hat Holzbau Baden gemeinsam mit weiteren süd- und mittelbadischen Organisationen und Institutionen aus dem Bereich der Forst- und Holzwirtschaft die regionale Clusterinitiative proHolz Schwarzwald ins Leben gerufen. Die Initiative setzt unter anderem Fachveranstaltungen, Exkursionen sowie umfangreiche PR-Maßnahmen um.

So fand im vergangenen Juli eine Schwarzwald-Rundfahrt zum Thema „Holzbauten erleben“ mit Architekten, Planern und kommunalen Vertretern statt. Eine Exkursion nach Vorarlberg unter dem Titel „Mit Holzbau gute Lebensräume schaffen“, an der sich Bürgermeister, Stadträte und Behördenvertreter der Stadt Freiburg beteiligten, stand im vergangenen Oktober auf dem Programm. Geplant sind am 19. Januar 2018 ein Holzbau-Forum im Rahmen der Messe Haus|Bau|Energie sowie am 16. März 2018 eine Holzbau-Fachtagung an der Hochschule Konstanz.

Wichtiges Tagungsthema war die Bekämpfung der Schwarzarbeit. Wolfgang Oßwald und André Göppert vom Hauptzollamt Lörrach stellten Struktur und Aufgaben des Zolls im Rahmen der Eindämmung der Schattenwirtschaft dar. Wesentliche Tätigkeitsschwerpunkte sind die Prävention, Prüfung, Ermittlung sowie die Ahndung von Vergehen.

Ein Highlight bildete die Dinner Speech des Bundestagsabgeordneten Peter Weiß, der aus aktuellem Anlass den Stand der Sondierungsgespräche zur Vorbereitung einer Jamaika-Koalition skizzierte und auf die wesentlichen baubezogenen Verhandlungsinhalte und –ergebnisse einging. Die Gesprächspartner seien sich darüber einig geworden, so Weiß, dass der Wohnungsbau durch gezielte Maßmnahmen gefördert werden müsse und weitere Kostensteigerungen durch immer neue Auflagen zu vermeiden seien.

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