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Pressemitteilung BoxID: 728881 (Hörmann KG Verkaufsgesellschaft)
  • Hörmann KG Verkaufsgesellschaft
  • Upheider Weg 94-98
  • 33803 Steinhagen
  • http://www.hoermann.de
  • Ansprechpartner
  • Verena Lambers
  • +49 (5204) 915-282

Zentrales Wohnen zwischen Kunst und Kultur

KunstCampus in Berlin

(lifePR) (Steinhagen, ) Ein prominenter Bauplatz, eine kristalline Fassade und ein anspruchsvolles Vermarktungskonzept: Der Kunst-Campus in Berlins Europacity vereint hochwertigen Wohnungsbau mit ambitionierten Kunstgalerien und spricht ein großstädtisches Publikum an. Im Inneren werden Brandabschnitte durch Feuerschutz-Schiebetore von Hörmann voneinander getrennt. Die Zufahrt zur Tief-garage erfolgt durch ein Hörmann Sammelgaragentor.

„Lage, Lage, Lage" – so definierte der Hotelier Conrad N. Hilton einst den Wert einer Immobilie. Und wenn dies immer noch so ist, dann befindet sich der neue Wohnkomplex am KunstCampus von léonwohlhage Architekten tatsächlich in einer 1A-Lage der Hauptstadt. Direkt hinter dem „Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwartskunst", drei Fußminuten vom Hauptbahnhof entfernt und an der Kaimauer des Berlin-Spandauer Schifffahrtskanals gelegen – so will er ein groß-städtisches Publikum ansprechen. Wer das sein soll? Ver-mutlich jene Klientel, die außer „3-Zimmern-Küche-Bad" vor allem ein kulturell anregendes Umfeld, eine ambitionierte Ar-chitektur, perfekte Verkehrsanbindung, eine zentrale Lage im Herzen Berlins schätzt – und daneben über das dazu passende Einkommen verfügt.

Bindeglied zwischen Wohnen und Hochkultur

Der KunstCampus ist Teil der Berliner Europacity, die von ihren Investoren jedenfalls sogleich zur „neuen Mitte" der Hauptstadt erklärt wurde. Auf dem Gelände an der ehemali-gen Mauer, das jahrelang als Niemandsland galt und von Lagerhallen geprägt wurde, entsteht tatsächlich Berlins der-zeit bedeutendstes Stadtentwicklungsprojekt. Und der KunstCampus soll aufgrund seiner Lage ein Bindeglied sein, das zwischen der Hochkultur des Museums für Gegenwart „Hamburger Bahnhof" und den weiter nördlich gelegenen reinen Wohngebieten vermittelt. Diese Zwittersituation äu-ßert sich auch schon in der Nutzung des siebengeschossi-gen Riegels. Denn im Erdgeschoss sind vorwiegend Räum-lichkeiten für Kunstgalerien untergebracht. Praktisch unsicht-bar in die Raumgestaltung integriert sind hier die T30 Feuer-schutz-Schiebetore von Hörmann, die die Brandabschnitte voneinander trennen. Im geöffneten Zustand sind sie nicht zu erkennen, da sie hinter Nischenklappen liegen, die farb-lich an die Oberfläche der Flurwände angepasst sind und somit kaum auffallen. Die Tore schließen sich im Brandfall automatisch, können aber durch eine Schlupftür von den Be-wohnern weiterhin passiert und als Fluchtweg genutzt wer-den. Darüber liegen die Wohnungen – erreichbar nur vorbei am Concierge im Erdgeschoss, der ein wachsames Auge darauf hat, wer dieses exklusive Anwesen betritt. Die Woh-nungen selbst haben recht tiefe Grundrisse, eine innenlie-gende Erschließung und verschaffen damit allen Bewohnern großzügige Balkons mit entsprechend prominenten Ausbli-cken. Die einen blicken direkt auf den Schifffahrtskanal und weiter nach Osten, die anderen schauen auf den Ausstel-lungstrakt des Museums, in dem die Kunstsammlung des Industriellen Flick untergebracht ist, und weiter nach Westen Richtung Charlottenburg. Für die Bewohner befinden sich PKW-Stellplätze in der Tiefgarage, die durch das Sammel-garagentor ET 500 von Hörmann erreicht wird. Im Gegen-satz zu einem Schwingtor verfügt es über eine sehr geringe Ausschwenktiefe, sodass es direkt angrenzend zum Fußweg eingesetzt werden konnte. Die Torkonstruktion mit sehr ge-ringer Zargentiefe ermöglicht es zusätzlich, den Platz direkt neben dem Tor als Stellplatz zu nutzen.

Kristalline Struktur

Durch die Faltung der Fassaden vergrößerten die Architek-ten auf raffinierte Weise die wertvolle Fensterfläche. Doch absolut prägend sind die davor angeordneten trapezförmi-gen Balkone, die das komplette Gebäude mit ihrer regelhaft unregelmäßigen kristallinen Struktur umhüllen. Im Inneren garantieren sie für das, was die Architekten „grüne Zimmer" nennen. Durch die Balkone mit ihren siebbedruckten Vergla-sungen erhält das Gebäude seine facettierte Oberfläche. Sie reflektiert die Umgebung und sorgt für eine ständig wech-selnde Wirkung der Fassade. Nach außen lassen sie den KunstCampus als architektonischen Solitär wirken – ange-sichts der Lage direkt hinter dem Museum für Gegenwartskunst ist dies angemessen. Denn weiter hinten in der Euro-pacity sollen auch öffentlich geförderte Wohnungen entste-hen, und der gmp-Architekt Hans-Joachim Paap bemerkte zu seinem im Wettbewerb für dieses Areal siegreichen Ent-wurf: „Es ist kein Potpourri der architektonischen Eitelkeiten." Eine gewisse Eitelkeit ist beim KunstCampus dagegen durchaus gewollt. Denn die prominente Lage, der Anspruch als Galeriegebäude und vor allem die offensive Marketing-konzeption, den Wohnblock selbst als Teil einer Kunstszene darzustellen, sind ja auch eine Verpflichtung. So gesehen wirkt der während des Ortsbesuchs von einem Hausbewoh-ner auf einem der Balkons aufgestellte Wäscheständer mit trocknenden Unterhosen und Socken besonders auffällig. Ist es eine künstlerische Intervention zur bewussten Brechung des architektonischen Anspruchs? Oder ist es doch nur ein Stück reales Leben in einer ambitionierten Architektur?

Torsten Sagasser von Metallbau Witte + Sagasser über Planung und Einbau der Feuer- und Rauchschutz-Schiebetore von Hörmann

Feuer- und Rauchschutz-Schiebetore von Hörmann sind durch ihre flächenbündige Paneelbauweise optisch sehr ansprechend, da keine Verschraubung und nur Schattenfugen zu erkennen sind. Die Paneele werden unsichtbar mithilfe einer langen Gewindestange verbunden. Sie lassen sich zudem leicht montieren und unsere Mitarbeiter wurden von Hörmann bestens geschult – deshalb greifen wir gerne auf dieses Produkt zurück. Allerdings müssen in der Planungsphase einige Besonderheiten berücksichtigt werden. Es muss vor allem der notwendige Platzbedarf mit eingeplant werden – insbesondere, wenn das Tor samt den Führungsschienen im Normalzustand hinter Nischenklappen verborgen bleiben soll. Schließt das Schiebetor einen Fluchtweg, muss es nach DIN 176 mit einer Schlupftür versehen sein, die auch eine gewisse Mindestbreite des Tores voraussetzt. Beim KunstCampus wurden offensichtlich alle baulichen Voraussetzungen berücksichtigt, denn es gab keinerlei Probleme bei der Montage.

In diesem Projekt hat die Wahl für das Feuerschutz-Schiebetor gestalterische Gründe: Der Brandabschnitt sollte nicht durch Feuerschutztüren ablesbar sein. Aus diesem Grund sollten auch sämtliche technische Notwendigkeiten wie die Führungsschiene versteckt sein. Deshalb ist das Tor hinter 30 Zentimeter breiten Nischen- und Deckenklappen verborgen. In geschlossenem Zustand weist nur der Not-Aus-Taster auf das Tor hin. Mit seiner Hilfe kann das Tor manuell geschlossen werden: Der Stromkreis wird unterbrochen und die magnetische Halterung der Feststellanlage somit deaktiviert. Das Tor schließt automatisch.

Bautafel:

Standort: Am Hamburger Bahnhof 3, 10557 Berlin, DE
Bauherr: Groth u-invest Achte GmbH & Co. Kunst-Campus KG, Berlin, DE
Architekt: léonwohlhage, Berlin, DE
Innenarchitektur (Foyer): Margit Flaitz Innenarchitektin, Berlin, DE
Kunst: „Bilder der Spree“ – Entwurf: Margit Flaitz, Berlin, DE / Fotos: Mathias Prachensky, Berlin, DE
Landschaftsarchitektur: relais Landschaftsarchitekten, Berlin, DE
Tragwerksplanung: CRP Bauingenieure, Berlin, DE
Bauphysik: Müller-BBM, Berlin, DE
Haustechnik: LK Planungsbüro für Versorgungstechnik, Berlin, DE
Brandschutz: TPG Technische Prüfgesellschaft, Berlin, DE
Fassadenplanung: Priedemann Fassadenberatung, Großbeeren, DE
Brutto-Grundfläche (oberirdisch): 14.400 m²
Fertigstellung: 2017
Verarbeiter: Metallbau Witte + Sagasser, Berlin, DE
Hörmann Produkte: Sammelgaragentor ET 500, T30 Feuer- und Rauchschutz-Schiebetore mit Schlupftür