Persönlicher Kontakt macht den Unterschied

Positive Resonanz auf Roadshow der Hochschulinitiative Neue Bundesländer in Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern

(lifePR) ( Berlin, )
Sieben von zehn Westdeutschen können sich vorstellen, im Osten zu studieren. Das ist das Ergebnis einer Befragung von rund 400 Passanten, die im Rahmen der Roadshow „Campus on Tour“ stattgefunden hat. Die Hochschulinitiative Neue Bundesländer war vom 14. bis 24. Juni 2011 mit dem „Fernost Express“ in zehn westdeutschen Städten unterwegs, um auf die guten Studienbedingungen in Ostdeutschland aufmerksam zu machen. Die große Mehrheit der Befragten gab an, dass Qualität das entscheidende Kriterium für die Wahl einer Hochschule sei, gefolgt von dem Ort und den Kosten. Die positiven Umfrageergebnisse spiegeln allerdings nicht die Studierendensituation in Deutschland wider: 2008 gingen in den zehn besuchten westdeutschen Städten von insgesamt 23.297 Studierenden lediglich 2,3 Prozent zum Studieren nach Ostdeutschland.

„Die Hochschulen in Ostdeutschland sind sehr gut ausgestattet“, bekräftigt Katharina Große-Schwiep, die als Westdeutsche an der Technischen Universität Ilmenau studiert und die Tour als „Campus Spezialist“ begleitet hat. „Selbst junge Menschen haben immer noch alte Klischees im Kopf. In den Gesprächen wurde aber auch oft Positives mit dem Osten verbunden, etwa günstige Lebenshaltungskosten, hervorragende Hochschulen und viel Kultur.“ Tatsächlich sind die Studierenden in den neuen Bundesländern zufriedener als ihre westdeutschen Kommilitonen. Dies belegt der CHE-Ausstattungsvergleich ebenso wie der HIS-Studienqualitätsmonitor und eine aktuelle Erhebung des Begabtenförderungswerkes. Auch bei den Lebenshaltungskosten schneiden die ostdeutschen Hochschulen laut der Sozialerhebung der Studentenwerke besser ab.

Wer sich selbst ein Bild machen will, hat dazu in diesem Sommer Gelegenheit. Bei „Campus Live“ bündelt die Hochschulinitiative mehr als 45 Veranstaltungen an 30 Hochschulen in den neuen Bundesländern, um Schülerinnen und Schüler bei der Suche nach der passenden Hochschule zu unterstützen. Am 18. Juni findet in diesem Rahmen beispielsweise der Hochschulinformationstag an der Fachhochschule Schmalkalden statt. Am 16. und 17. Juli lädt die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle zu ihrer Jahresausstellung ein. Hier können sich alle Interessierten die Arbeitsergebnisse der vergangenen zwei Semester anschauen. Drei Schulklassen haben im Projekt „Einblick.Bauhaus“ die Möglichkeit, eine Fahrt nach Weimar zu gewinnen: Dort führen Studienbotschafter der Bauhaus-Universität Weimar durch ihre Labore und Werkstätten und berichten über das studentische Leben. Einsendeschluss ist der 30. September 2011.

Die Kampagne „Studieren in Fernost“ fördert seit 2009 den persönlichen Kontakt von westdeutschen Schülerinnen und Schülern mit Studierenden ostdeutscher Hochschulen. In den Sozialen Netzwerken Facebook, schülerVZ und studiVZ stehen diese den Nutzern als „Campus Spezialisten“ für Fragen zur Verfügung. Mit „Campus on Tour“ ging die Kampagne in diesem Jahr erstmals auch außerhalb des Internets in den Westen.

Die zehn Stationen der Roadshow:

14.06.2011 in Lübeck (Rathausmarkt)
15.06.2011 in Bremen (Domshof)
16.06.2011 in Osnabrück (Johanniskirchplatz)
17.06.2011 in Hannover (Platz der Weltausstellung)
18.06.2011 in Braunschweig (Ritterbrunnen)
20.06.2011 in Kassel (Friedrichsplatz)
21.06.2011 in Ulm (Münsterplatz)
22.06.2011 in Augsburg (Martin-Luther-Platz)
23.06.2011 in München (Chinesischer Turm im Englischen Garten)
24.06.2011 in Nürnberg (Karolinenstraße 34, Fußgängerzone)
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