Studierende der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (HGB) gestalten Verpackungsmaterial für die Sächsische Staatskanzlei

Aurelia Markwalder gewinnt Wettbewerb

(lifePR) ( Leipzig, )
Die Sächsische Staatskanzlei hat heute, am 06.12.2010, ihre Preisträger für den Gestaltungswettbewerb "Verpackungsmaterial für die Staatsregierung" gewürdigt. Der Auftrag an Studierende des Studiengangs Buchkunst/Grafik-Design an der HGB Leipzig bestand darin, Verpackungsmaterial für Geschenke des Ministerpräsidenten und der Staatsregierung zu entwerfen. Als Wettbewerbsgrundlage diente das Markenhandbuch, in dem für den Freistaat Sachsen alle Vorgaben für die sogenannte corporate identity des Landes aufgezeigt sind. Mit dem Wettbewerb ist ein weiterer Schritt hin zur Implementierung des Freistaates Sachsen als Marke getan. Insgesamt stellt die Staatskanzlei gemeinsam mit der Sparkasse Leipzig, die als Sponsor gewonnen wurde, 3.000 Euro als Prämie für die Siegerentwürfe zur Verfügung.

Gewinnerin des Wettbewerbs, der vom 30. Juni bis 5. November lief, ist die Studentin Aurelia Markwalder, die für ihren Entwurf ein Preisgeld in Höhe von 1.400 Euro erhält. Frau Markwalder (geb. 1980 in Basel/Schweiz) studiert in der "Klasse für Type-Design" unter der Leitung von Prof. Fred Smeijers. Die verantwortliche Leitung und Organisation des Wettbewerbs übernahm Markus Dreßen, Professor für Grafik-Design an der HGB Leipzig.

Frau Markwalder hat den sächsischen Rautenkranz (Teil des sächsischen Wappens) als grafisches Element in den Mittelpunkt ihrer Entwürfe gestellt. Sie nutzt diesen, der mehrheitlich als Blattwerk und Laubkranz gedeutet wird, als florales Element. Durch die weitere Reduzierung einzelner Teile dieses Rautenkranzes entstand ein ganzer Motivkanon, der spielerisch eingesetzt enorme Gestaltungsmöglichkeiten z.B. für Grußkarten, CD-Verpackungen, Flaschenhüllen etc. bietet.

Für das Geschenkpapier hat die Preisträgerin die entstandenen Formen symmetrisch übereinander gelegt, so dass verschiedene räumliche Tiefen entstehen. Zwischenräume füllt sie zudem mit kleinen eigens gestalteten Piktogrammen, die einen Bezug zu Sachsen herstellen. So findet man eine Teekanne als Symbol für Meissener Porzellan, einen Stern als Symbol für Herrnhuter Sterne und ein Buch für die Buch- und Lesestadt Leipzig. Das Papier soll Ton in Ton gedruckt werden - Kontraste entstehen durch die unterschiedliche Beschaffenheit von Papier und Farbe, z.B. von matt weißer Farbe auf glänzend weißem Papier. Zudem hat sie eine kontrastreiche Gold-Schwarz-Weiß-Variante, die die Farbigkeit des Wappens nochmals aufnimmt, entworfen.

Regierungssprecher Johann-Adolf Cohausz: "Wir wollten die Kreativität unserer Studenten aus dem einschlägigen Studiengang fördern. Wo geht dies besser als in Leipzig, der Stadt, in der die Druck- und Buchkunst so lange Tradition hat."

Platz 2 (dotiert mit 800 Euro) erhielt das Team: Anna Gille, Constanze Hein und Timo Hinze, Platz 3 wurde zwei Mal vergeben (dotiert mit jeweils 400 Euro) und zwar an Sandra Barth und an Hans-Jörg Pochmann.

Mitglieder der Jury waren: Steffen Große (Sächsische Staatskanzlei, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit), Silvia Schneider (Sächsische Staatskanzlei, Protokoll), Prof. Rayan Abdullah und Prof. Markus Dreßen (beide HGB Leipzig) sowie Jacob Kirch, Meisterschüler an der HGB Leipzig.

Die Preisverleihung fand am 06. Dezember um 11.00 Uhr in der Sächsischen Staatskanzlei Dresden statt.

Bildmaterial zum Siegerentwurf steht zur Verfügung unter: www.hgb-leipzig.de/presse und in kürze unter www.sachsen.de.
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