Hochschule Esslingen erhält Forschungs-Förderung

(lifePR) ( Esslingen am Neckar, )
"Europäische Forschungsprojekte eröffnen den deutschen Fachhochschulen den Zugang zu neuen Themen und Netzwerken und zu weiteren Kooperationspartnern in Forschung und Industrie", sagte der Staatssekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), Dr. Georg Schütte. Hochrangige Vertreter der Fachhochschulen kamen am 22. Juni in Bonn zusammen, um sich mit Repräsentanten aus Wissenschaft und Wirtschaft über gemeinsame europäische Forschungsprojekte auszutauschen und Netzwerke zu bilden.

Bei der Veranstaltung überreichte Staatssekretär Schütte auch die Förderzusagen des Bundes an Vertreter von 35 der 190 deutschen Fachhochschulen. Auch die Hochschule Esslingen ist mit dabei. Aus dem gut eine Million Euro umfassenden Forschungstopf erhält die Hochschule Esslingen eine Förderung, um damit im nächsten halben Jahr eine zusätzliche halbe Stelle zu finanzieren. Diese Stelle hat den Auftrag, die Entwicklung eines Antrags im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm zu unterstützen.

"Unser Struktur- und Entwicklungsplan sieht vor, ausgewählte Forschungsprojekte auch im europäischen Verbund anzugehen", so der Prorektor für Forschung und Bau, Prof. Dr. Manfred Stilz. Der erfolgreiche Antrag wurde von Prof. Dr. Angelika Diezinger, Prof. Dr. Thomas Heidenreich und Prof. Dr. Christine Köckeritz gestellt und ist im Institut für Angewandte Forschung (IAF) "Gesundheit und Soziales" angesiedelt. Gegenstand der Arbeit ist die Entwicklung einer länder- und fachübergreifenden Plattform für Forscher, Dienstleister und Nutzer auf der Kriterien für die wissenschaftliche Evaluation von Innovationen sozialer Dienstleistungen entwickelt werden. Das Projekt trägt den Titel "Entwicklung eines EU-Forschungsantrags zur Einrichtung einer Sozialen Plattform zur Bewertung Innovativer soziale Dienstleistungen". .

Gemeinsam mit Kooperationspartnern in Österreich, Schweden und Finnland werden angemessene Forschungsmethoden entwickelt und implementiert. Es soll ein Rahmen entwickelt, der über die klassischen Bewertungskriterien wie Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität, Kosten-Nutzen-Analysen etc. hinausgeht und soziale Faktoren wie Genderaspekte und individuelle Lebensbedingungen stärker berücksichtigt. "Sie will damit einen Beitrag dazu leisten, dass Nutzerinnen sozialer Dienstleistungen diejenigen Leistungen erhalten, die wirksam sind und damit zu einer effektiven Verbesserung ihrer Lebenssituation beitragen", erklärte Heidenreich.
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