Montag, 22. Mai 2017


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Medien zum Eintauchen: Fachbereich Media der h_da an 13. Tagen der Industriekultur Rhein-Main beteiligt

(lifePR) (Darmstadt/Dieburg, ) Mit Soundscapes (Klanglandschaften) und weiteren Klang-installationen sowie audiovisuellen Objekten und Projekten beteiligt sich der Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt (h_da) mit seinem Institut für Kommunikation und Medien (ikum) vom 24.-26. Juli an den 13. Tagen der Industriekultur Rhein-Main. Das vernetzende Motto lautet in diesem Jahr "Gestaltung".

Studierende des Fachbereichs zeigen ausgewählte Produktionen, die sich mit dem Thema "Immersion" auseinandersetzen, einem Gestaltungs- und Erlebniskonzept, dessen wegweisende Bedeutung für die digitalen Medien aktuell untersucht und diskutiert wird. "Immersion bedeutet Eintauchen. Dabei werden Medien nicht als bloße Vehikel begriffen, die eine Botschaft von A nach B transportieren, sondern als Umwelten, die mit der 'natürlichen', angestammten Umgebung verschmelzen oder kunstvolle Eigenwelten schaffen. Man erfährt und erlebt sie, indem man sich von ihnen umfangen lässt, sich in sie hinein begibt, also quasi in sie eintaucht", erläutert Prof. Sabine Breitsameter vom Fachbereich Media der h_da, kuratorische Leiterin des h_da-Beitrags zu den Tagen der Industriekultur Rhein-Main.

Ausstellungsort am Freitag, 24. Juli, ist von 15-17 Uhr der Mediencampus der h_da in Dieburg. Dort werden an verschiedenen Stationen audiovisuelle Arbeiten gezeigt: neben einem aktuellen Filmprogramm im Campus-Kino unter anderem die umweltkritische Medieninstallation "Airpark" von Natascha Rehberg sowie Denim Szrams Klangobjekt "Sechswand", das auf dem Zusammenspiel von abstrakten Klängen, geometrischer Skulptur sowie optischen Strukturen beruht.

Zu sehen und zu hören sind auch die Arbeitsergebnisse des Workshops "Abtauchen in Medienkunst": "Um die Bedeutung eines sorgfältigen und dabei ästhetischen Gebrauchs der digitalen Medien ins Bewusstsein zu rufen, haben 15 Schülerinnen und Schüler des Max-Planck-Gymnasiums Groß-Umstadt eine audiovisuelle Installation erarbeitet, welche die Gegenstände des Alltags in eine neue Perspektive rückt, sichtbar wie hörbar", beschreibt Workshop-Leiter Klaus Schüller, Lehrbeauftragter am Fachbereich Media der h_da. "Die Jugendlichen arbeiten mit Projektionen von Bildern und Klängen, mit halbtransparenten Projektionsflächen sowie mit Mehrkanal-Lautsprecher-Settings." Die Route zur Workshop-Präsentation ist auf dem Campus ausgeschildert.

Ausstellungsort am Samstag, 25.Juli, und am Sonntag, 26. Juli, ist jeweils von 14-17 Uhr das Museum Schloss Fechenbach in Dieburg (Eulengasse 8). Dort sind Arbeiten zu erleben, in welchen die Welt der Klänge in Alltag, Kunst und Medien eine zentrale Rolle spielt: "Soundscapes und Klanglandschaften, komponiert von Studierenden des Mediencampus der Hochschule Darmstadt in Dieburg, schaffen akustische Szenarien von hoher Eindringlichkeit und Wirklichkeitsnähe", so Prof. Sabine Breitsameter. Ein eigens für die Ausstellung geschaffener Hörraum ermöglicht den Besucherinnen und Besuchern, konzentriert in realistische wie traumhaft-abstrakte Klangumwelten einzutauchen und dabei eigene, innere Bilder zu generieren. Die Stücke entstanden im Soundscape-Lab der Hochschule Darmstadt unter der Leitung von Prof. Sabine Breitsameter.

An beiden Ausstellungsstandorten präsentieren Studierende des Mediencampus ihre Arbeiten und stehen für weitergehende Informationen zur Verfügung.

Credits:

Studentisches Organisationsteam: Ben Briggmann, Joyce Busch, Reema Ramanjot Chana, Till Helldobler, Aldo Roldan Infuso, Moritz Klug, Aylin Sahin

Kuratorische Leitung: Prof. Sabine Breitsameter und Klaus Schüller.

Produktion: Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt/Institut für Kommunikation und Medien (ikum) in Zusammenarbeit mit dem Museum Schloss Fechenbach Dieburg, dem Max-Planck-Gymnasium Groß-Umstadt und der Kultur-Region Frankfurt-Rhein-Main GmbH.

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