Hessische Industrie im Januar 2017

Umsatzentwicklung positiv, Auftragseingänge aus dem Ausland lassen nach

(lifePR) ( Wiesbaden, )

Gesamtumsatz steigt um 10,4 Prozent gegenüber Januar 2016, Auslandsumsatz sinkt
Zahl der Beschäftigten leicht im Plus
Auftragseingänge sinken um 2,1 Prozent


Die Umsätze und das Beschäftigungsniveau im Verarbeitenden Gewerbe in Hessen entwickelten sich im Januar 2017 im Vergleich zum Vorjahresmonat positiv. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, trübt eine schwache Auslandsnachfrage allerdings die Aussichten für die kommenden Monate etwas ein.

Umsatz

Mit einem Gesamtumsatz von 8,4 Milliarden Euro übertrafen die Unternehmen der hessischen Industrie den Vorjahreswert um 10,4 Prozent. Sowohl im Inland (plus 8,0 Prozent) als auch im Ausland (plus 12,5 Prozent) konnten deutliche Zuwächse verbucht werden. Die Nachfrage innerhalb und außerhalb der Eurozone legte mit 11,9 bzw. 13,0 Prozent ähnlich stark zu.

Die positive Entwicklung spiegelt sich auch in den Erlösen der umsatzstärksten Branchen wieder. Besonders die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen konnten den Umsatz deutlich steigern (plus 10,2 Prozent). In der Chemiebranche fielen die Erlöse etwas geringer aus als im Januar 2016 (minus 0,6 Prozent). Überdurchschnittliche Zuwächse waren darüber hinaus bei einigen umsatzschwächeren Wirtschaftszweigen (bspw. Metallerzeugung und -bearbeitung, Sonstiger Fahrzeugbau) zu verzeichnen.

Beschäftigung

Die hessische Industrie beschäftigte im Januar 2017 etwa 361 700 Personen und damit 0,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Ausgebaut wurde die Beschäftigung besonders in der Pharmabranche (plus 1,6 Prozent). Die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen reduzierten ihre Belegschaft um 4,1 Prozent.

Auftragseingänge

Die preisbereinigten Auftragseingänge der Unternehmen der hessischen Industrie sanken im Januar 2017 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,1 Prozent. Die Binnennachfrage legte zwar um 7,2 Prozent zu, konnte den deutlichen Rückgang der Auftragseingänge aus dem Ausland (minus 7,6 Prozent) jedoch nicht kompensieren.

Alle Werte beziehen sich auf Betriebe mit mindestens 50 tätigen Personen.
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