Mittwoch, 24. Mai 2017


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"Großzügige Architektur eröffnet besondere Perspektiven für eine einzigartige Kunstsammlung"

Ortstermin von Staatsministerin Kühne-Hörmann auf der Baustelle der Neuen Galerie / Sanierung für rund 19 Millionen Euro / Wiedereröffnung 2011

(lifePR) (Wiesbaden / Kassel, ) Staatsministerin Eva Kühne-Hörmann hat sich heute bei einem Ortstermin in der Neuen Galerie über den Stand der Sanierungsarbeiten informiert, für die das Land im Rahmen der Neuordnung der Museumslandschaft Kassel rund 19 Millionen Euro ausgibt. Dort sind mittlerweile die Rohbauarbeiten weitgehend abgeschlossen. "Ich bin sicher, dass die Neue Galerie nach der Wiedereröffnung 2011 zu einer besonderen Attraktion nicht nur für Kassel, sondern ganz Deutschland werden wird. Die Kombination von großzügiger Architektur und einzigartiger Kunst eröffnet besondere Perspektiven für die Präsentation", sagte die Ministerin. Das sei nicht allein der einzigartigen Sammlung zu verdanken, sondern nun auch der beeindruckenden architektonischen Gestaltung des neuen mehrgeschossigen Eingangsbereichs und der Schauräume des Museums.

Für den Entwurf zeichnet das Berliner Büro Staab Architekten unter der Leitung von Per Pedersen verantwortlich. Zurzeit ist die gesamte denkmalgeschützte Fassade der Neuen Galerie zur Reinigung der Außenmauern eingerüstet. Eine besondere Herausforderung stellt die schonende Ausdünnung der intensiven Verschwärzungen des Figurenschmucks mit einem speziellen Micro-Sandstrahlverfahren dar. Noch im Winter soll auch das alte gläserne Galeriedach gegen ein neues ausgetauscht werden. Um hierbei den Innenraum vor Nässe und Feuchtigkeit zu schützen, ist zunächst ein provisorisches Dach aufgesetzt worden, unter dem das alte Dach abgebaut und das neue eingebaut werden kann. 2010 wird die komplette technische Infrastruktur von der Alarm- über die Brandmeldeanlage bis hin zu Lüftung und Heizung installiert. Um den behindertengerechten Zugang von der Schönen Aussicht her anlegen zu können, müssen im Frühjahr die beiden den Eingang flankierenden "Beuys-Eichen" von einem Spezial-Unternehmen versetzt werden,

Das nach dem Vorbild der Alten Pinakothek in München von 1871 bis 1877 errichtete Ausstellungshaus wird seit Sommer 2008 saniert. Der Wiederaufbau des im Krieg stark beschädigten Gebäudes war 1972 bis 1976 erfolgt; die gegenwärtige Sanierung soll den Anschluss an international modernste Museumsstandards leisten.

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