Donnerstag, 25. Mai 2017


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Holzbauten überzeugen durch Qualität

Preis für Schul- und Sportgebäude

(lifePR) (Wiesbaden, ) Der Hessische Holzbaupreis geht in diesem Jahr zu gleichen Teilen an die Sprachheilschule im Kiefernwäldchen in Griesheim bei Darmstadt, die Sporthalle Seeheim-Jugenheim und den Erweiterungsbau der Europäischen Schule in Frankfurt. Dies teilten Umweltministerin Priska Hinz und Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Dienstag mit.

Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung war gemeinsam vom Hessischen Umweltministerium, dem Hessischen Wirtschaftsministerium, dem Hessischen Zimmereiverband, der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, der Ingenieurkammer Hessen sowie von dem Kompetenzzentrum HessenRohstoffe (HeRo) e.V ausgelobt worden.

Die achtköpfige Jury unter Vorsitz des Vizepräsidenten der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen, Peter Bitsch, wählte die Projekte aus 54 Beiträgen und würdigte sie als außergewöhnliche Bauwerke, die sich gleichermaßen durch eine gelungene Architektur sowie eine beispielhafte werkstoffgerechte und konstruktive Verwendung des Baustoffes Holz auszeichnen. Die Sprachheilschule am Kiefernwäldchen wurde vom Darmstädter Büro Ramona Buxbaum Architekten entworfen, die Sporthalle Seeheim-Jugenheim von Loewer + Partner Architekten (Darmstadt) und die Erweiterung Europäische Schule in Frankfurt von NKBAK Architekten aus Frankfurt.

Anerkennungen sprach die Jury aus für die von Angela Fritsch Architekten aus Seeheim-Jugenheim entworfene katholische Kita Vogelnest in Hattersheim, für ein durch die Holzbau Plus GmbH (64839 Münster) realisiertes Wohnhaus bei Frankfurt, für die durch die Baumgarten GmbH aus Ebersburg ausgeführte Kapelle Langenseifen und für den von der Kronbau GmbH aus Rosenheim fachmännisch sanierten historischen Dachstuhl des Solmser Schlosses in Butzbach.

Die Jury äußerte sich erfreut über die hohe Beteiligung und bescheinigte allen Wettbewerbsbeiträgen eine hohe architektonische und konstruktive Planungsqualität. Alle Bauwerke tragen nach Auffassung der Jury zu einer weiteren Etablierung des Holzbaus bei und zeigen in ihrer Summe beispielhaft, welche vielfältigen architektonischen Möglichkeiten und Materialkombinationen realisierbar sind. Weiterhin stellte die Jury ein zunehmendes Bewusstsein von Bauherren und Planern für die Aspekte des nachhaltigen Bauens fest.

"Holz ist in vielen Fällen das beste verfügbare Baumaterial. Es ist nachwachsend, daher besonders klimaschonend, es ist ein gesunder Baustoff, der auch für ein gutes Raumklima sorgt und er sichert auch bei uns in Hessen Arbeitsplätze in der Forstverwaltung", so Umweltministerin Priska Hinz. "Wir müssen aber sicherstellen, dass wir beim Verbrauch dieses wertvollen Rohstoffes verantwortungsvoll und nachhaltig vorgehen. Denn der Wald ist eben nicht nur Holzlieferant, sondern trägt maßgeblich zum Erhalt der Artenvielfalt bei und sichert die gute Qualität des Grundwassers, der Luft und des Bodens."

Hessen ist mit einem Anteil von 42 Prozent an der Landesfläche das waldreichste Bundesland. Die Holzwirtschaft spielt in Hessen eine wichtige Rolle und ist gekennzeichnet durch einen hohen Anteil kleiner und mittlerer Betriebe. "Die Landesregierung möchte die Holzbranche stärken und sie bei der Erschließung ihrer Potenziale unterstützen", sagte der Minister. "Mit dem Preis wollen wir die Aufmerksamkeit auf die Möglichkeiten des Baustoffs Holz lenken."

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