Mittwoch, 22. Februar 2017


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"Wer kräftig Steuern hinterzogen hat, tut sich schwer damit, sich ehrlich zu machen."

Finanzminister Dr. Schäfer veröffentlicht Zahl der Selbstanzeigen im Mai

(lifePR) (Wiesbaden, ) „Wer kräftig Steuern hinterzogen hat, tut sich offenbar schwer damit, sich wieder ehrlich zu machen. Die Schuld einzugestehen und den Verlust des illegal erzielten persönlichen Gewinns hinzunehmen, dauert offenbar länger.“ So kommentierte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer heute die Zahl der im Mai in Hessen eingegangenen Selbstanzeigen zu Kapitalanlagen in der Schweiz: Auf 54 Selbstanzeigen wurden vorläufig 14,5 Mio. Euro Mehrsteuern festgesetzt.

Die Zahl der Selbstanzeigen ging damit auf den niedrigsten Stand seit Dezember 2012 zurück. Angesichts der zum Jahresbeginn eingeführten verschärften Regelungen zur strafbefreienden Selbstanzeige war mit einem deutlichen Rückgang der Selbstanzeigen gerechnet worden. Die Summe der Mehrsteuern ist mit 14,5 Mio. Euro allerdings weiter auf einem hohen Niveau. Die durchschnittliche Summe je Anzeige ist mit 269.000 Euro sogar die höchste ebenfalls seit Dezember 2012.

„Je höher der Steuerbetrug, desto höher ist die Furcht vor harten Strafen. Wer viel Geld beiseite geschafft hat, will wohl außerdem auf Nummer sicher gehen und erst gestehen, wenn er alle Unterlagen für eine umfassende Selbstanzeige zusammen hat. Das dauert. Schließlich würde eine unvollständige Selbstanzeige in sich zusammenbrechen. Wer nicht komplett auspackt, der entgeht zu Recht der Strafe für Steuerhinterziehung nicht“, so Finanzminister Schäfer.

Das könne die insgesamt unerwartet hohen Summen auch nach der Verschärfung der Selbstanzeige zum Jahresbeginn erklären. Insgesamt gingen 2015 in Hessen 805 Selbstanzeigen ein. Auf sie wurden 46,6 Mio. Euro Mehrsteuern festgesetzt.

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