Das Wandern ist der Deutschen Lust - und Hessens Heilbäder sind darauf bestens vorbereitet

(lifePR) ( Bad Homburg v.d. Höhe, )
80 Millionen Füße können nicht auf dem Holzweg sein. Wandern ist in! Das belegt eine aktuelle Studie des Deutschen Wanderverbands (DWV), wonach alljährlich 40 Millionen Bundesbürger die Wanderschuhe schnüren, um ihre Heimat per pedes zu erkunden. Insgesamt unternehmen sie pro Jahr 370 Millionen Tagesausflüge und lassen dabei 5,7 Milliarden Euro am Wegesrand beim Rasten und Übernachten zurück. Kein Wunder, dass der DWV von einem touristischen "Zukunftsmarkt" spricht, wenn es um den wohl erholsamsten Trendsport des

21. Jahrhunderts geht. Wandern ist gesund - die Bewegung an der frischen Luft stärkt den Organismus. Wandern ist für jeden etwas, je nach Kondition und Ambition lassen sich Tempo und Streckenprofil genau dosieren. Wandern ist etwas für Einzelgänger und Gruppendynamiker. Vor allem aber ist Wandern die entspannteste und doch auch intensivste Form, Land und Leute kennen zu lernen.

Beste Voraussetzungen dafür bieten die Hessischen Heilbäder. Hier, wo man seit Generationen um die heilsame Wirkung der fußläufigen Erholung in Mutter Natur weiß, ist man bestens gerüstet für die neue Wanderwelle. Denn hier läuft man dem Trend nicht hinterher, hier führt man ihn an, geht vorneweg. Und das nicht nur, was die perfekte Präparierung und Auswahl der Wanderwege angeht, wie die folgende Auswahl zeigt.

Zwar ist eine abwechslungsreiche Routenführung nach wie vor das, was eine Wanderung zum echten Erlebnis macht. Längst aber ist man in Hessens Heilbädern einen Schritt weitergegangen:

Komplett-Pakete sind der Renner. So wie in Bad Arolsen. Im Waldecker Land kann sich der Gast bei der "Drei-Seen-Wanderung" getrost "gehen lassen", sich ganz dem Naturerlebnis rund um Twiste-, Eder- und Diemelsee hingeben. Um den Rest nämlich - von der Übernachtung bis zum Gepäcktransport -

kümmert sich das örtliche Gäste- und Gesundheitszentrum und packt es für die Wanderer perfekt zusammen.

In anderer Hinsicht wegweisend ist ein neues Angebot in

Bad Endbach. Im Naturpark Lahn-Dill-Bergland muss niemand alleine auf Wanderschaft gehen, wenn er das nicht mag. Die unlängst eingerichtete Mit-Wanderzentrale führt die Menschen zusammen, für die das Wandern erst in netter Gesellschaft zum echten Vergnügen wird. Und wer weiß, vielleicht spazieren die neu hinzugewonnenen Wanderfreunde ja gemeinsam gleich in Gladenbach vorbei. Das Heilbad vis-àvis von Bad Endbach teilt sich mit den Nachbarn einige der 19 zertifizierten Premium-Wanderwege. Die heißen hier "Extratouren" und versprechen dem Gast, wie es der Name schon erahnen lässt, Ausflüge mit dem gewissen Etwas. Ein besonders berühmtes wie auch berüchtigtes Exemplar hört gar auf den Namen "Postraubroute".

Klangvoll ist auch die Strecke, die unter anderem die beiden Odenwälder Kurorte Lindenfels und Grasellenbach verbindet. Der "Nibelungensteig" ist mit seinen 120 Kilometern und insgesamt 4.000 Höhenmeter, die beim stetigen Auf und Ab zusammenkommen, ein sagenumwobener Wanderweg samt höchstem Qualitätssiegel.

E8 - was beim Schachspiel der Standplatz des Königs ist, steht in der Umgebung von Bad Emstal für den Königsweg der Läufer. Die

Route zählt mit zum Schönsten, was man im nordhessischen Naturpark Habichtswald unter die Füße bekommen kann. Wanderer, die besonders gut zu Fuß sind, sollten sich den Aufstieg zum Klauskopf nicht entgehen lassen. Doch auch eine Tour durch den Rieder Wald und rund um das Rieder Schloss ist eines Königs würdig. Hier ist auch die Furcht unbegründet, dass man vom eigenen Körper matt gesetzt werden könnte.

Keinen Tanz auf dem Vulkan, aber doch eine Tages-Wanderung auf der Vulkan-Traverse nebst "Gipfeldiplom" bietet die Vogelsberg-Gemeinde Herbstein ihren Gästen an. Doch aufgepasst: Dieser Marsch ist kein Spaziergang, sondern eine echte Wander-Spitzenleistung. Da sind Ausdauer und ein fester Tritt gefragt. Geschichte im Spazierschritt erleben können die Teilnehmer der neuen Wanderangebote, die die Bad Homburger Kur- und Kongress GmbH ihren Gästen unterbreitet. Begleitet von erfahrenen Naturparkführern wandeln die Besucher in den Fußstapfen der Kelten und Römer, die einst über den Taunus wachten und deren Spuren noch heute überall zu finden sind.

Wer schon immer davon geträumt hat, Dornröschen wachzuküssen oder das Rumpelstilzchen beim Namen zu nennen, sollte im Herbst nach Bad Karlshafen kommen. Gleich zwei Mal startet dort im September nämlich eine siebentägige Wandertour durch das Weserbergland mit seinen riesigen Waldgebieten und prächtigen Burgen, die den Gebrüdern Grimm mehr als einmal als Kulisse für ihre märchenhaften Klassiker dienten.

In einem Heilklimatischen Kurort wie Königstein im Taunus ist das Wandern naturgemäß ein wichtiges Thema. Deshalb auch bietet das geschichtsträchtige Heilbad seinen Gästen ein umfangreiches Angebot an geführten "Themenwanderungen" an, bei denen die Gäste Wissenswertes und Amüsantes erfahren über die Region, ihre Geschichte und die Menschen, die hier am Rande des Taunus leben.

Ein Geheimtipp für Sternenwanderer und solche, die es werden wollen, findet sich neuerdings in Bad Nauheim. Hier, inmitten der Perle des Jugendstils, können Interessierte zur Reise durch die Galaxis abheben, ohne dabei den Boden unter den Füßen zu verlieren. Der pünktlich zur Landesgartenschau 2010 eingeweihte "Planetenwanderweg" macht es möglich. Im Spessart, wo - glaubt man den Bänkelsängern und Filmschaffenden - einst finstere Räuber hausten, ist es heute so ruhig und friedlich, dass Wanderer völlig gefahrlos die herrliche Natur nebst beeindruckenden Fernsichten genießen können. Bad Orb bietet dazu den perfekten Einstieg. Das Hessische Heilbad liegt nämlich nicht nur im Zentrum eines dichten und gut ausgebauten Netzes an Wanderwegen, sondern ist zudem der perfekte Ausgangspunkt für eine Wanderung auf dem 111 Kilometer langen "Eselsweg", der berühmtesten Route durch den Spessart.

Glücklich ist die Großstadt, vor deren Toren eine einmalige Landschaft wie der Rheingau liegt. Das wissen die Wiesbadener sehr wohl, und empfehlen denn auch all ihren Gästen, einen Besuch in der Hessischen Landeshauptstadt unbedingt mit einem Abstecher in den Rheingau zu verbinden. Nicht nur ob des Rieslings, der hier kredenzt wird, sondern vor allem auch wegen der herrlichen Wanderwege. Die gibt es in fast allen Längen, vom überschaubaren Weinlehrpfad bis zum majestätischen Rheinsteig, und haben doch alle eins gemein: Sie führen den Gast vorbei an herrlichen Weinbergen, Schlössern und Burgen - den Altvater Rhein immer im Blick. "Urwaldsteig" - was undurchdringlich klingt, entpuppt sich beim Besuch am Edersee als Wanderweg mit Sternchen. Der zertifizierte Qualitätswanderweg ist Teil eines dichten Streckennetzes, das die "Erlebnisregion Edersee" zum Dorado für Wanderer macht. Wer in Anbetracht der großen Vielzahl an Routen den Überblick nicht verlieren möchte, dem sei der Griff zur neuen Wanderkarte der Tourist-Info Bad Wildungen angeraten. Vollständig überarbeitet und erstmals mit digitalisierter Kartografie versehen, findet der Wanderer hier alles, was er - "auch im Urwald" - zur Orientierung braucht.

Dass Wandern so viel mehr ist als die bloße Bewältigung von Kilometern, dafür liefert die Sauerland-Gemeinde Willingen mit ihrem Besinnungsweg den besten Beweis. "Lebensspuren", so der Name des Upländer Pilgerwegs, führt die Gäste vorbei an sehenswerten Kirchen und herrlichen Aussichtspunkten und soll ihnen Gelegenheit zur inneren Einkehr, zum Nachdenken, zur Beschäftigung mit sich selbst geben. Nicht nach innen, sondern nach oben gewandt ist der Blick des Spaziergängers, wenn er einen der Höhepunkte der Wanderwege rund um Bad Zwesten ansteuert. Ein Besuch auf Burg Löwenstein samt Jausenstation und Aussichtsturm ist ein Muss beim Marsch auf dem Kellerwaldsteig.

Auf historischherrschaftlichen Pfaden durch ein Garten-Kunstwerk mit Unesco-Potenzial wandern, in dem sich früher nur Fürsten aufhalten durften, das können Besucher der Kasseler Wilhelmshöhe. Das Kleinod ist vor allem für Freunde der Botanik aus aller Welt ein Genuss.

Wer Natur erleben möchte, aber einem Paar Pedale den Vorzug gegenüber Schusters Rappen gibt, für den ist das Radwandern genau das Richtige. Die gemächliche Alternative zum Hochleistungs-Strampeln ist ein Freizeitspaß für die ganze Familie und absolut im Trend. Gerade auch rund um die Hessischen Heilbäder. Hier ist der Boden bestens bereitet für den gesunden Genuss im Sattel, wie die folgende Auswahl zeigt.

Wer einen "Goldenen Grund" sucht, sich auf das Fahrrad zu schwingen, ist in Bad Camberg genau richtig. "Goldener Grund", diesen Namen trägt nämlich die Umgebung des ältesten Hessischen Kneippheilbades ob ihres naturgegebenen Reichtums. Davon und von der wunderschönen Mittelgebirgslandschaft kann sich der Genussradler ein gutes Bild machen, wenn er über den neuen Radweg durch "Ems- und Wörsbachtal" rollt. Sechs Kommunen drehen hier an einem Rad und führen die Biker über 45 Kilometer vorbei an Feldern und Streuobstwiesen, Klöstern und Fachwerkhäusern zurück zum Ausgangspunkt Bad Camberg.

Radwandern im Vogelsberg - schon beim Gedanken daran melden die Waden zuckend Bedenken an, zittern die Muskeln vor einem anstrengenden, weil stetigen Auf und Ab. Die Sorge ist jedoch vollkommen unbegründet, vor allem wenn man Bad Salzhausen zum Ausgangspunkt seiner Radtouren macht. Denn hier stehen dem Radler ganz unterschiedliche Streckenprofile zur Auswahl - mal mit und mal ohne Steigung, aber immer durch herrliche Landschaft.

Ein "Viel-Gang-Menü" offeriert auch Bad Salzschlirf den Pedalrittern. Je nach Kondition und Anspruch kann der Radler beim Easy Riding die Seele baumeln lassen oder auf zwei Reifen in den Vogelsberg hinaufkraxeln. Wer eine längere Tour plant und das eigene Rad gerne zuhause lassen möchte, der ist mit dem Programm "Bett&Bike" und einem gemieteten Drahtesel bestens versorgt. Schlangenbad ist ob seiner Lage am steilen Aufstieg zum Taunus zwar für ambitionierte Radsportler der Rhein-Main-Region seit je her eine beliebte Herausforderung. Hobby-Pedaleros machten bislang aber eher einen Bogen um die Bergwertung. Das ist jetzt vorbei: Ab sofort können sich auch Radler, um deren Kondition es nicht ganz so gut bestellt ist, am Aufstieg zum Taunus versuchen. Movelo macht es möglich. Die "Elektroräder" gleichen Namens geben Schwung und können künftig von Mai bis Oktober in Schlangenbad und dem benachbarten Partner-Heilbad Bad Schwalbach gemietet werden.

Übrigens: Die neudeutsch "E-Bikes" genannten Drahtesel liegen auch in Nordhessen voll im Trend. Die Heimat der Gebrüder Grimm soll sogar zur hessischen Modellregion für die Nutzung der modernen Elektroräder werden. Dort heißt es dann wohl bald: Und wenn ihnen der Strom nicht ausgegangen ist, dann radeln sie noch heute.
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