Samstag, 18. November 2017


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Aktuelles UKW-Frequenz-Verfahren wird aufgehoben - neues Verfahren mit zusätzlichen Frequenzen startet bald

Kassel, (lifePR) - Das Ausschreibungs- und Vergabeverfahren um die drei UKW-Frequenzen in Darmstadt, Frankfurt und Friedberg wird aufgehoben. Dies beschloss die Versammlung der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen) in ihrer heutigen Sitzung in Kassel.  

Hintergrund der Entscheidung ist die Ankündigung von Klassik Radio, das Programm künftig nur noch digital über DAB+ zu verbreiten. Damit können die bislang von Klassik Radio genutzten UKW-Frequenzen in Frankfurt, Gießen, Kassel, Marburg und Wetzlar an andere Hörfunkveranstalter vergeben werden.  

Diese Entwicklung eröffnet für die hessische UKW-Radiolandschaft neue Möglichkeiten: Auf die im Frühjahr 2017 ausgeschriebenen drei UKW-Frequenzen haben sich sechs Hörfunkveranstalter beworben. Eine größere Zahl neu zu vergebender Frequenzen erhöht die Chance einer Einigung unter den Bewerbern und erleichtert die Auswahlentscheidung durch die Versammlung. Die Versammlung will daher alle freien Frequenzen gleichzeitig ausschreiben.  

Mit der Neuausschreibung der Frequenzen ist bis Anfang 2018 zu rechnen.    

Versammlung berät Haushalt – Jugendschutz durch Medienkompetenz bleibt Förderschwerpunkt  

Der Vermittlung von Medienkompetenz im Interesse eines präventiven Jugendmedienschutzes bleibt auch künftig Arbeitsschwerpunkt der Hessischen Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (LPR Hessen). Dies beschloss die Versammlung im Rahmen ihrer Haushaltsberatungen heute in Kassel.  

Der Jugendmedienschutz bedarf im digitalen Zeitalter der Unterstützung durch präventive Maßnahmen. Bei der Vermittlung von Medienkompetenz ist auch künftig nicht nur die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geplant. Auch die Qualifizierung von Erziehern, Lehrkräften und Eltern, die bei der Medienerziehung von Kindern eine wichtige Rolle spielen, bleibt im Focus der Arbeit. Multiplikatoren-Fortbildungen sollen zur Nachhaltigkeit der medienpädagogischen Arbeit beitragen.  

Wichtige Plattform der medienpraktischen Aktivitäten bleiben die vier Medienprojektzentren Offener Kanal (MOK) in Kassel, Fulda, Gießen und Rhein-Main, die mit vielen regionalen Bildungsträgern zusammenarbeiten und unterschiedliche, passgenaue Projekte anbieten.  

„Um möglichst alle Kinder und Jugendlichen zu erreichen, wird ein Förderschwerpunkt weiterhin im Schulbereich liegen“, resümierte Winfried Engel, Vorsitzender der Versammlung. „Grund- und Förderschulen werden auch künftig zu Internet-ABC-Schulen qualifiziert, für weiterführende Schulen bieten wir Projekte zu Themen wie Cybermobbing und Nachrichtenkompetenz an. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Schulen wird also fortgeführt“, kündigt Engel an.

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