Freitag, 17. August 2018


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Hessen nach dem Brexit: Das neue Tor zur EU für China?

Experten diskutieren in Frankfurt Auswirkungen des bevorstehenden EU-Austritts Großbritanniens auf die Wirtschaftsbeziehungen mit China

Wiesbaden/Frankfurt, (lifePR) - Seit Jahren nehmen chinesische Direktinvestitionen in Hessen zu. 163 internationale Firmen sind 2016 neu nach Hessen gekommen oder haben bestehende Standorte erweitert – mit 44 Neuansiedlungen steht China erstmals an der Spitze der Statistik. Die Volksrepublik China ist seit Jahren ein wichtiger Handelspartner für Deutschland und Hessen. Nach der Entscheidung des Vereinigten Königreichs, die Europäische Union zu verlassen, müssen sich auch bereits in der EU angesiedelte Unternehmen neu orientieren, um von den Vorteilen des europäischen Binnenmarkts zu profitieren. Welche Herausforderungen der Brexit für chinesische Unternehmen haben kann, diskutieren Experten am 16. Oktober 2017 in Frankfurt.

 

Beim „Brexit China Community Event 2017“ der Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) im Lichthof der Frankfurter Industrie- und Handelskammer (IHK) sprechen ab 14.30 Uhr u.a. Wang Weidong (Gesandter-Botschaftsrat der Botschaft der Volksrepublik China in Berlin), Gao Dingxin (Chief Representative oft the People’s Bank of China), Bernd Meist (Geschäftsleiter Bank of China Ltd.) sowie Duan Wie (Geschäftsführer Chinesische Handelskammer Deutschland e.V.).

 

Deutschland als primärer Standort

 

Für China war London bisher das Tor zur EU. Zahlreiche chinesische Unternehmen haben den englischen Markt bislang als Einstieg in das europäische Marktumfeld genutzt. Großbritannien belegte lange Zeit einen Spitzenplatz bei internationalen Direktinvestitionen.  Deutschland als größte Volkswirtschaft in der EU kommt für viele internationale Unternehmen nach dem Brexit als primärer Standort für europäische Aktivitäten der Volksrepublik China infrage. „Hessen bietet aufgrund unserer hervorragenden Infrastruktur ein gutes Sprungbrett, um in Europa Fuß zu fassen“, sagt Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der Hessen Trade & Invest GmbH. „Deswegen werben wir in Hessen nun verstärkt um Unternehmen in Übersee, die bislang ihre Europa-Zentralen in Großbritannien haben.“

 

Unterstützung für Weiterentwicklung nach Europa

 

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft HTAI mit Sitz in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden unterstützt im Rahmen des Netzwerkes der hessischen Wirtschaftsförderung internationale Investoren vor und während der Gründung eines Unternehmens sowie bei deren Weiterentwicklung am Wirtschaftsstandort Hessen. „Aber auch bei der für internationale Unternehmen wichtigen Weiterentwicklung nach Europa beraten und helfen wir umfassend“, erklärt Stefan Augustin (Abteilungsleiter Internationale Angelegenheiten HTAI). Dafür stehen Experten der Europa-Beratung EEN zur Verfügung. „Die Zahlen der Neuansiedlungen zeigen, dass Investoren aus der Volksrepublik China Gefallen an Hessen gefunden haben.“ Investoren schätzten die Nähe zum Frankfurter Flughafen und die zentrale Lage in Europa. „Das ist besonders wichtig, wenn in Europa der erste Standort eröffnet werden soll. Internationale Unternehmen sind nun aufgefordert, sich strategisch neu aufzustellen“, sagt Augustin. „Für China bietet Hessen die Möglichkeit, das neue Tor zur EU zu werden.“

 

Die Veranstaltung wird von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt, dem Chinesische Handelskammer in Deutschland e. V., der FrankfurtRheinMain GmbH und dem China Council for the Promotion of International Trade (CCPIT) unterstützt.

 

Das komplette Programm sowie eine kostenlose Anmeldung online unter:
www.invest-in-hessen.com/brexit-china

 

Weitere Informationen zum Brexit und Hessen: www.brexit-hessen.de

Hessen Trade & Invest GmbH

Die Hessen Trade & Invest GmbH (HTAI) ist die Wirtschaftsentwicklungsgesellschaft des Landes Hessen. Ihre zentrale Aufgabe ist die Sicherung und Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschafts- und Technologiestandortes Hessen. Die HTAI bietet eine einmalige strategische Verknüpfung von Standortmarketing, Außenwirtschaft, Investorenbetreuung, Technologie- und Innovationsförderung und Beratung zu EU-Förderprogrammen. Sie ist zentraler Ansprechpartner für Unternehmen sowie für wissenschaftliche, politische und gesellschaftliche Institutionen. www.htai.de

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