Dienstag, 21. November 2017


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Leben mit Diabetes

Bad Oeynhausen, (lifePR) - Thema am kommenden Mittwoch: Das diabetische Fußsyndrom – Hoffnung durch neue Therapien?

Beginn: 16.30 Uhr im Hörsaal des Herz- und Diabeteszentrum NRW – Eintritt frei

Trotz medizinischer Fortschritte und einem rückläufigen Trend bei großen Amputationen wie Ober- oder Unterschenkel gehört das diabetische Fußsyndrom zu den Komplikationen, die Menschen mit Diabetes am meisten fürchten. Fast jeder vierte Patient muss im Laufe seines Lebens damit rechnen, davon betroffen zu sein. Die Erkrankung wird in vielen Fällen nicht rechtzeitig bemerkt. Oft dauert es auch sehr lange, bis die Wunden abgeheilt sind. „Durchblutungsstörungen und geschädigte Nerven sind bei Diabetikern häufig, was dazu beiträgt, dass der Heilungsprozess nur schleppend in Gang kommt“, sagt Prof. Dr. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe, Direktor des Diabeteszentrums im Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW). Die gute Nachricht sei, dass es neue und vielversprechende Therapieansätze gebe, die einen schnelleren Behandlungserfolg in Aussicht stellen, ergänzt der Diabetologe.

Um genau diese innovativen Verfahren und die aktuellen Möglichkeiten der Behandlung bei diabetischem Fußsyndrom, wird es am kommenden Mittwoch, dem 8. November 2017, gehen. Dr. Katharina Kuczewski, Oberärztin im Diabeteszentrum und Expertin auf diesem Gebiet, wird erläutern, wie die Grunderkrankung Diabetes die Heilung beeinträchtigt. Zudem stellt sie erfolgreiche Therapien zur Behandlung chronischer Wunden vor. Betroffene und Angehörige finden Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion. Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet um 16.30 Uhr im Hörsaal des HDZ NRW, Georgstr. 11, in Bad Oeynhausen statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen

Als Spezialklinik zur Behandlung von Herz-, Kreislauf- und Diabeteserkrankungen zählt das Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen (HDZ NRW), Bad Oeynhausen mit 37.000 Patienten pro Jahr, davon 15.000 in stationärer Behandlung, zu den größten und modernsten Zentren seiner Art in Europa.

Im Diabeteszentrum des HDZ NRW unter der Leitung von Prof. Dr. med. Dr. h.c. Diethelm Tschöpe werden jährlich rund 2.500 Menschen mit allen Typen des Diabetes mellitus und seinen Folgeerkrankungen - behandelt. Zum Leistungsspektrum gehört auch die Diagnostik und Therapie endokrinologischer und gastroenterologischer Erkrankungen. Ein besonderer Schwerpunkt ist die kardiovaskuläre Risikoabschätzung und Behandlung von Herz- und Gefäßerkrankungen im integrierten Versorgungskonzept. Zudem ist das Diabeteszentrum auf die Behandlung von Nervenschäden und Durchblutungsstörungen spezialisiert, dazu gehört auch die Wundheilung bei Diabetischem Fußsyndrom.

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