Dienstag, 17. Juli 2018


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Auszeichnung für Dr. med. Siegfried Eckert

Der Bluthochdruck-Experte des Herz- und Diabeteszentrums NRW wird für seine langjährigen Verdienste von der Deutschen Hochdruckliga geehrt

Bad Oeynhausen, (lifePR) - Dr. Siegfried Eckert, Oberarzt der Klinik für Kardiologie am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, ist am vergangenen Wochenende im Rahmen der erstmals gemeinsamen Jahrestagungen der Deutschen Hochdruckliga und der Deutschen Gesellschaft für Diabetes in Mannheim mit der Franz-Gross-Medaille 2017 ausgezeichnet worden.

Gewürdigt werden mit dieser Medaille große Verdienste um die Hypertonieforschung und um die Aufklärung der Bevölkerung über die Bedeutung des Bluthochdrucks, dessen Folgeerkrankungen und Therapie – insbesondere im Rahmen von umfangreichen federführend durch den Preisträger entwickelten Patientenschulungsprogrammen.

Siegfried Eckert ist Facharzt für Innere Medizin, Angiologie und Kardiologie, außerdem Diabetologe (DDG), Hypertensiologe (DHL) sowie ausgewiesener Europäischer Hypertoniespezialist und Präventivmediziner für den Bereich der kardiovaskulären Medizin (DGPR). Seit 1988 ist er als Regionalbeauftrager der Deutschen Hochdruckliga erster Ansprechpartner für die Selbsthilfegruppen für Bluthochdruck. Seit mehr als zehn Jahren ist Eckert dabei auch Sprecher der Regionalbeauftragten.

Der Kardiologe ist seit 1986 im Herz- und Diabeteszentrum NRW zunächst unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Gleichmann und seit 1998 unter Prof. Dr. Dieter Horstkotte tätig und zählt hier mit vier weiteren Leitenden Ärzten regelmäßig zu den von der Zeitschrift Focus ausgezeichneten besten Ärzten Deutschlands. Eckert hat in den letzten 30 Jahren aktiv in verschiedenen Kommissionen und Sektionen der Deutschen Hochdruckgesellschaft gearbeitet und war mit an der Erstellung von Leitlinien zur Diagnostik und Therapie der arteriellen Hypertonie beteiligt. Er hat die Entwicklung der interventionellen Therapien unter anderem auch als Studienleiter zur Stimulation am Halsgefäß (Baroreflexaktivierung) mitgeprägt. Schon 2004 wurde das erste System im HDZ NRW implantiert. 2013 hat Siegfried Eckert als Kongresspräsident der Jahrestagung der Deutschen Hochdruckliga im HDZ bei drei Patienten Ablationen in den Nierengefässen durchgeführt,,die live zum Kongress nach Münster übertragen wurden.

Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte am HDZ NRW sind die nichtmedikamentöse und interventionelle Therapie des Bluthochdrucks im Zusammenhang mit angiologischen und diabetologischen Fragestellungen.

Bluthochdruck wird von der World Health Organisation (WHO) seit vielen Jahren als das weltweit größte Gesundheitsrisiko bezeichnet. Rund 10,7 Millionen vorzeitige Todesfälle und 211,8 Millionen verlorene gesunde Lebensjahre werden durch Hypertonie verursacht. In Deutschland leidet nach Schätzungen jeder Dritte an Bluthochdruck. Um dieser Volkskrankheit entgegenzuwirken, fördert die Deutsche Hochdruckliga e.V. DHL® - Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention die Forschung von neuen Therapien und Diagnoseverfahren mit Wissenschaftspreisen. Im Rahmen des 41. Wissenschaftlichen Jahreskongresses „Volkskrankheiten Diabetes und Bluthochdruck: vorbeugen, erkennen, behandeln" in Mannheim hat die Fachgesellschaft am 10. November 2017 Mediziner und Nachwuchsforscher ausgezeichnet, deren Arbeiten einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Hypertonie-Behandlung leisten. Der Franz-Groß-Wissenschaftspreis der DHL® wurde in diesem Jahr an Prof. Dr. med. Joachim Hoyer (Universitätsklinikum Marburg) verliehen. www.hochdruckliga.de

Als Spezialklinik zur Behandlung von Herz-, Kreislauf- und Diabeteserkrankungen zählt das Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen (HDZ NRW), Bad Oeynhausen mit 37.000 Patienten pro Jahr, davon 14.400 in stationärer Behandlung, zu den größten und modernsten Zentren seiner Art in Europa.

Die Klinik für Kardiologie des HDZ NRW unter der Leitung von Prof. Dr. med. Dieter Horstkotte ist spezialisiert auf die Behandlung der Koronaren Herzkrankheit, Herzklappenfehler, Herzmuskelerkrankungen, Herzrhythmusstörungen und entzündliche Herzerkrankungen. In der Klinik für Kardiologie werden jährlich 8.000 Herzkatheteruntersuchungen durchgeführt. Rund 8.500 Patienten pro Jahr kommen zur ambulanten Behandlung in die Klinik. Modernste diagnostische und bildgebende Verfahren sowie alle modernen Kathetertechniken sichern die bestmögliche und schonende medizinische Versorgung der Patienten. Die Klinik ist Europäisches und Nationales Exzellenz-Zentrum zur Bluthochdruckbehandlung, anerkanntes Brustschmerzzentrum (CPU – Chest Pain Unit) sowie als überregionales Zentrum zur Versorgung Erwachsener mit angeborenem Herzfehler (EMAH) zertifiziert.

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