Mittwoch, 26. Juli 2017


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Alles digital in der Prothetik

Chancen und Herausforderungen im digitalen Workflow

Hanau, (lifePR) - Ist die digitale Praxis heute schon realisierbar? Revolutioniert CAD die Zahntechnik? Diese und weitere Fragen diskutierten Univ.-Prof. Dr. Bernd Wöstmann und ZTM Wolfgang Sommer mit rund 50 Zahnärzten und Zahntechnikern am 8. Oktober an der Universität Gießen. Der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis steht im Zentrum der Heraeus Kulzer-Veranstaltungsreihe zur Digitalen Prothetik.

Unter dem Titel "Neue Wege für die digitale Zahnmedizin und Zahntechnik" lud Heraeus Kulzer Anwender zum Austausch mit Experten zu einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Justus-Liebig Universität in Gießen ein. Univ.-Prof. Dr. Bernd Wöstmann, Direktor der Zahnärztlichen Prothetik des Universitätsklinikums Gießen und Marburg, zeigte anhand aktueller Studienergebnisse, wie präzise moderne Intraoralscanner sind. "Wir haben einen hohen Standard erreicht", so Wöstmann. Einzelkronen können er und sein Team heute im komplett digitalen Workflow realisieren. "Gerade für die Implantatprothetik bietet die digitale Abformung große Chancen", erklärt der Prothetikexperte. Hier stehe die technische Entwicklung jedoch noch am Anfang. "Die komplett digitale Praxis wird kommen", ist sich Wöstmann sicher. "Die Frage ist nur, wie schnell."

Hand in Hand mit der Maschine

Bereits etabliert haben sich CAD/CAM-Verfahren bei Design und Fertigung von modernem Zahnersatz. Wie er "Hand in Hand mit der Maschine" auch in schwierigen Situationen perfekte Ergebnisse realisiert, zeigte ZTM Wolfgang Sommer anhand anspruchsvoller Implantat-Versorgungen. Seit vier Jahren verwendet er die cara I-Bridge® angled. Anfangs noch mit konventionellem Design, setzt der erfahrene Zahntechniker heute auf CAD-Konstruktion. Mit einem Vorurteil räumte der Laborinhaber allerdings gleich auf: "Digitales Design bedeutet nicht in jedem Fall schneller oder einfacher." Nach wie vor seien die Erfahrung und das Können des Zahntechnikers entscheidend. "Was wir früher mit der Hand gemacht haben, machen wir heute mit der Maus. Dennoch bleibt es Handwerk", so Sommer. Der digitale Workflow eröffne Laboren dabei große Chancen, ist sich Sommer sicher: Indem Anwender die Fertigung an moderne Fräszentren auslagern, sichern sie präzise, passgenaue Ergebnisse und gewinnen Zeit, die sie beispielsweise für Beratung nutzen können.

Dialog auf Augenhöhe

Die Veranstaltung in Gießen war der Auftakt einer neuen wissenschaftlich gestützten Fortbildung von Heraeus Kulzer für Zahnärzte und Zahntechniker. "Der Austausch mit Anwendern ist für uns als Hersteller von Dentalmaterialien und Scannern für die digitale Prothetik enorm wichtig", erklärt Ekkehard Jagdmann, Key Account Manager für Scientific Marketing. "Nur so können wir unsere Produkte noch besser auf die aktuellen Anforderungen in Praxis und Labor anpassen."

Die nächste Veranstaltung findet am 4. Dezember an der Universität Frankfurt statt. Nähere Informationen erhalten Interessierte bei Janice Hufnagel unter 06181 354014 oder unter www.heraeus-kulzer.de/cara-academies.

Kulzer GmbH

Die Heraeus Kulzer GmbH ist ein weltweit führendes Dentalunternehmen mit Sitz in Hanau (Deutschland). Als verlässlicher Partner unterstützt das Unternehmen seit Jahrzehnten Zahnärzte und Zahntechniker mit einem umfassenden Produktangebot in der Ästhetischen Zahnheilkunde, Zahnerhaltung, Prothetik, Parodontologie und Digitalen Zahnheilkunde. Ihr Fachwissen und ihr Herzblut für den Dentalmarkt treiben die über 1.400 Mitarbeiter an 25 Standorten weltweit an. Sie verkörpern das, wofür der Name Heraeus Kulzer steht: Service, Qualität und Innovation. 2013 erzielte Heraeus Kulzer so einen Produktumsatz von mehr als 400 Mio. USD.

Heraeus Kulzer gehört zur japanischen Mitsui Chemicals-Gruppe. Die Mitsui Chemicals Inc. (MCI) mit Sitz in Tokio ist mit über 14.200 Mitarbeitern bei 135 Tochtergesellschaften in 27 Ländern aktiv. Ihre innovativen und funktionalen Chemieprodukte sind in der Automobil-, Elektronik- und Verpackungsindustrie ebenso gefragt wie im Umweltschutz und im Healthcare-Bereich.

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