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Kunstsammler und Patron – eine Hommage an René Theler

(lifePR) (Basel, )
Während zwei Jahrzehnten prägte Dr. René Theler (1935-2022) die Kunstsammlung der National Versicherung, der späteren Nationale Suisse. Seit dem Schulterschluss mit Helvetia Versicherungen 2014 wird die Sammlung unter neuem Namen fortgeführt. Das Helvetia Art Foyer zeigt zu Ehren des Kunstliebhabers vom 29. September bis zum 22. Dezember 2022 die Ausstellung «Kunstsammler und Patron – eine Hommage an René Theler».   

Die Ausstellung im Helvetia Art Foyer zu Ehren des diesen Sommer verstorbenen Dr. René Theler vereint einige der bedeutendsten Ankäufe des ehemaligen CEO und Verwaltungsratspräsidenten der National Versicherung mit einer Auswahl seiner Lieblingswerke und einer Porträtserie von Niklaus Hasenböhler. René Theler hat über Jahre hinweg persönliche Freundschaften mit Künstlerinnen und Künstlern gepflegt und mit grossem Engagement die von seinem Vater gegründete Firmenkunstsammlung ausgebaut. Seine Ankäufe, darunter beispielsweise die kinetische Skulptur von Jean Tinguely «Cenodoxus – Isenheimer Flügelalter», prägen die Sammlung bis heute.  

Kunstförderung als Familientradition 
Als René Theler 1972 seinem Vater auf den Direktionsposten der damaligen National Versicherung folgte, übernahm er die wirtschaftlichen Geschicke der Versicherungsgesellschaft und zehn Jahre später auch die Verantwortung für eine der ältesten Schweizer Firmenkunstsammlungen. Es handelte sich um eine sehr persönlich geprägte Sammlung, die Hans Theler seit den frühen 1940er Jahren mit grosser Leidenschaft und Sachkenntnis aufgebaut hatte. Er vertrat die feste Überzeugung, dass Kulturförderung zum Aufgabenkreis der Wirtschaft gehört. So schenkte die National Versicherung zum 75. Firmenjubiläum im Jahr 1959 dem Kunstmuseum Basel vier Werke des Abstrakten Expressionismus von Franz Kline, Barnett Newman, Mark Rothko und Clyfford Still. Dabei handelt es sich um eine der wichtigsten Kunstschenkungen eines Schweizer Unternehmens an ein Schweizer Museum. Mit derselben Überzeugung führte René Theler das Kunstengagement seines Vaters fort. Zum hundertjährigen Bestehen der Firma übergab er dem Kunstmuseum ebenfalls eine Schenkung: «L'homme aux bras écartés», eine vergrösserte Reproduktion einer Eisenskulptur von Pablo Picasso, die auf dem Picassoplatz in Basel aufgestellt wurde. 

Individualität vor Mainstream 
Als Direktoren des Unternehmens nutzten sowohl Hans als auch René Theler die Freiheit, diejenigen Werke zu kaufen, die ihnen selbst gefielen. So wuchs eine Kunstsammlung mit individuellem Gesicht heran, in der auch Werke jenseits des Mainstreams Platz fanden. Vater und Sohn teilten die Leidenschaft für figurativ-expressive Kunst. Für sein Büro suchte sich René Theler Gemälde von Walter Kurt Wiemken, Charles Hindenlang, Albert Müller und Max Sulzbachner aus. Den Werken gemeinsam ist die Beschäftigung mit existenziellen Themen. Einen Ehrenplatz in René Thelers Büro bekam Coghufs energiegeladene Arbeit «Ereignisse» (um 1929-34), eine spöttische Darstellung von schreibenden und lesenden Beamten mit Tierköpfen. René Theler soll die Arbeit als eine Art Warnung gesehen haben, nicht so zu werden wie die von Coghuf karikierten Schreiberlinge. 

Tinguely und die 80erJahre 
Einer der ersten und wohl auch spektakulärsten Ankäufe von René Theler ist die kinetische Skulptur «Cenodoxus Isenheimer Flügelaltar», ein kapitales Werk von Jean Tinguely aus dem Jahr 1981. Tinguelys Altar ist ein Memento Mori, eine Aufforderung sich mit der eigenen Sterblichkeit auseinanderzusetzen. Wird die Skulptur in Bewegung versetzt, mischt sich Ernsthaftigkeit mit Verspieltheit. Durch Tinguelys ironischen Umgang mit dem Thema verliert der Tod etwas von seinem Schrecken. Nach dem Kauf der Skulptur 1982 wirkte Tinguely an der Gestaltung der Eingangshalle des Firmengebäudes mit. Durch die Zusammenarbeit des Künstlers und der Architekten entstand eine Raumeinheit, die Tinguelys Kunstwerk perfekt in Szene setzte. Der ganz in Schwarz-weiss gehaltene Raum wurde zudem mit Werken von Eva Aeppli, Silvia Bächli, Martin Disler und Miriam Cahn ausgestattet. Heute, 40 Jahre später, treten einige dieser Werke wieder in Dialog miteinander. Silvia Bächlis Gouache mit den schwarzen Beinpaaren (Ohne Titel, 1983) trifft auf eine grossformatige Papierarbeit von Martin Disler mit Körperfragmenten (Ohne Titel,1982). Die elf Figuren aus Miriam Cahns Werkgruppe «Morgengrauen» (1981) schauen mit weitaufgerissenen Augen ins Leere und die etwas später hinzugekommene «Nina» (1987) von Niklaus Hasenböhler lässt Zigarette rauchend ihren lasziven Blick durch das Foyer schweifen. Seit die Bilder das letzte Mal gemeinsam ausgestellt wurden hat sich der Raum architektonisch verändert, die Werke aber haben nichts an Aktualität eingebüsst. 

Patron, Kunstsammler und Modell
Wie es sich für einen Patron gehörte, liess sich auch René Theler porträtieren. Für diese Aufgabe wählte er den Basler Künstler Niklaus Hasenböhler, den er sehr schätzte und von dem er bereits einige Bilder für die Sammlung erworben hatte. In einigen Porträtsitzungen im Studio des Künstlers, die teils bis spätnachts dauerten, entstanden gleichzeitig mehrere Porträtversionen, von denen vier im Helvetia Art Foyer gezeigt werden. Als Blick hinter die Kulissen sind auch Fotos der Sitzungen selbst zu sehen, welche der Fotograf und Künstler Serge Hasenböhler damals im Studio seines Vaters aufgenommen hat.

Breites Kunstengagement  
Die Ausstellung «Kunstsammler und Patron – eine Hommage an René Theler» ist jeweils am Donnerstag von 16 bis 20 Uhr geöffnet und dauert bis am 22. Dezember 2022. Der Eintritt ist frei. Die periodisch wechselnden Ausstellungen im Art Foyer geben Einblicke in die Helvetia Kunstsammlung, die mit über 1 800 Arbeiten von rund 400 Künstlerinnen und Künstlern zu den bedeutendsten im Bereich zeitgenössischer Schweizer Kunst zählt. Pro Jahr finden drei bis vier Ausstellungen statt, an denen Kunstschaffende die Möglichkeit erhalten, ihre Werke einem breiten Publikum zu präsentieren. Zum Kunstengagement von Helvetia, die auch Kunst versichert, zählt auch der Helvetia Kunstpreis, mit dem junge Künstler beim Start ins Berufsleben unterstützt werden. 

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Helvetia Schweizerische Lebensversicherungsgesellschaft AG

Helvetia Versicherungen mit Sitz in St. Gallen hat sich seit 1858 zu einer erfolgreichen Versicherungsgruppe mit über 12 000 Mitarbeitenden und mehr als 7 Millionen Kundinnen und Kunden entwickelt. Seit jeher ermöglicht sie ihren Kundinnen und Kunden, Chancen wahrzunehmen und Risiken einzugehen – Helvetia ist für sie da, wenn es darauf ankommt. Helvetia ist als beste Partnerin überall dort präsent, wo Absicherungsbedürfnisse entstehen, mit Versicherungs-, Vorsorge- und Anlagelösungen aus einer Hand sowie einfachen Produkten und Prozessen. Die Versicherungsgruppe kennt das Geschäft, von der Handy-Versicherung über die Absicherung des Gotthard-Basistunnel-Baus bis hin zur langfristigen Anlage von Kundengeldern. Mit Begeisterung entwickelt und erschliesst Helvetia Geschäftsmodelle und treibt das eigene Geschäft kraftvoll und zukunftsgerichtet voran. Sie handelt in all ihrem Wirken vorausschauend und verantwortungsvoll: zugunsten ihrer Aktionäre, ihrer Kundinnen und Kunden und Mitarbeitenden sowie ihrer Partner, der Gesellschaft und Umwelt.

In der Schweiz ist Helvetia die führende Schweizer Allbranchenversicherung. Im Segment Europa mit den Ländern Deutschland, Italien, Österreich und Spanien verfügt das Unternehmen über fest verankerte Marktpositionen für überdurchschnittliches Wachstum. Im Segment Specialty Markets bietet Helvetia weltweite massgeschneiderte Spezial- und Rückversicherungsdeckungen an. Bei einem Geschäftsvolumen von CHF 11.22 Mrd. erzielte Helvetia im Geschäftsjahr 2021 ein IFRS-Ergebnis nach Steuern von CHF 519.8 Mio. Die Aktie der Helvetia Holding AG wird an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange gehandelt.

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