"Fair fährt vor" - Neue ÖPNV-Kampagne zur Fahrradmitnahme

Gemeinsame Pressemitteilung der HEAG mobilo und der DADINA

(lifePR) ( Darmstadt, )
Die Fahrradmitnahme in Bussen und Bahnen ist in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg ganztägig kostenlos erlaubt. Doch immer wieder kommt es zwischen den Fahrgästen mit und denen ohne Fahrrad zu Konflikten.

Eine neue Kampagne der Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation DADINA und der HEAG mobilo wirbt für ein besseres Miteinander und kommuniziert die Regeln zur Fahrradmitnahme klarer als bisher. Denn Rollstuhlfahrende oder Fahrgäste mit Kinderwagen haben Vorrang vor dem Fahrrad. Außerdem ist die Anzahl der Fahrräder in Bussen und Straßenbahnen auf maximal zwei pro ausgewiesener Aufstellfläche begrenzt.

Zentrales Gestaltungsmotiv der Kampagne ist ein Herzsymbol. „Uns war es wichtig, nicht mit dem erhobenen Zeigefinger zu kommunizieren, sondern eine Ansprache zu finden, die an ein gutes Miteinander appelliert und bei unseren verschiedenen Nutzergruppen ankommt“, erklärt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der DADINA, Erster Kreisbeigeordneter Christel Fleischmann. Dafür steht auch der ergänzende Slogan „Fair fährt vor“, der das Herzmotiv textlich ergänzt.

Die Kampagne wird in den kommenden Wochen in allen Bussen und Bahnen und auf Plakaten an Haltestellen sichtbar. Ein ergänzendes Faltblatt erläutert die Regeln ausführlich. Zudem werden Servicekräfte auf die Regeln in Bussen und Straßenbahnen aufmerksam machen.

Piktogramme an Fahrzeugtüren

Bei der HEAG mobilo gibt es zudem neue große Piktogramme für Rollstuhlfahrende, Kinderwagen und Radfahrende an Türen von Bussen und Bahnen. Sie geben Fahrgästen schon beim Einsteigen darüber Auskunft, wer wo einsteigen darf. Gibt es mehrere Aufstellflächen im Fahrzeuge, werden die verschiedenen Nutzergruppen voneinander getrennt. „Aufeinander Rücksicht zu nehmen und aufeinander zu achten ist in allen Lebensbereichen unserer Stadtgesellschaft wichtig und setzt sich natürlich auch im Öffentlichen Personennahverkehr fort. Deshalb ist diese neue Regelung einhelliger Wunsch aller Beteiligten und hilft schon im Vorfeld Konflikte zu vermeiden“, so Stadträtin Babara Akdeniz. Auch an den Aufstellflächen in den Fahrzeugen gibt es entsprechende Kennzeichnungen.

Bis alle Busse und Bahnen im DADINA-Gebiet mit dem Motiv und den Piktogrammen gekennzeichnet sind, wird es noch etwas dauern. Doch nach und nach wird die Kampagne flächendeckend sichtbar werden.

HEAG mobilo-Geschäftsführer Matthias Kalbfuss, weiß, dass es für Fahrgäste attraktiv ist, unterschiedliche Verkehrsmittel miteinander zu kombinieren. „Wenn in unseren Fahrzeugen ausreichend Platz ist, kann auch ein Fahrrad genommen werden. Busse und Bahnen dienen jedoch in erster Linie der Beförderung von Fahrgästen. Manchmal ist es in unseren Fahrzeugen ziemlich eng. Allein aus Gründen der Sicherheit sollten Radfahrende dann auf andere Fahrgäste Rücksicht nehmen und auf das nächste Fahrzeug warten oder aussteigen, so lassen sich Konflikte schon im Vorfeld vermeiden“, appelliert Kalbfuss.

Die Kampagne ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit zwischen der DADINA, der HEAG mobilo, den privaten Verkehrsunternehmen in der Region, dem DADINA-Fahrgastbeirat und  Vertretern der Radfahrenden im ADFC und VCD sowie dem städtischen Radverkehrsbeauftragten.

Saskia Jungermann vom gleichnamigen Busunternehmen aus Klein-Umstadt berichtet, dass im Zuge der neuen Kampagne in den Fahrzeugen ihres Fuhrparks an den Aufstellflächen für Fahrräder und Kinderwagen Gurte angebracht werden, die eine sichere Platzierung der Fahrräder ermöglicht. Alle  neuen Busse haben dort diese Einrichtung bereits serienmäßig.

Das Faltblatt zur Kampagne kann auch im Internet unter www.dadina.de und www.heagmobilo.de heruntergeladen werden.

 
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