Donnerstag, 25. Mai 2017


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"Bilden Sie Netzwerke - das ist das A und O der Sozialen Arbeit"

Beste Aussichten für Absolventen der HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit

(lifePR) (Hildesheim, ) "Ihre Urkunde wird Ihnen viele Türen öffnen", verspricht Prof. Dr. Maria Busche-Baumann. Die Dekanin der HAWK-Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit hält ihre Begrüßungsrede - allerdings für einen Abschied. Exakt 60 Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Soziale Arbeit sowie Bildung und Erziehung im Kindesalter feiern im festlichen Rahmen ihren Studienabschluss.

Zweifelsohne ein bedeutender Schritt - von jetzt an stehen sie alle direkt an der schwierigen Schwelle zwischen Studium und Berufsleben. Doch Busche-Baumann ist mehr als zuversichtlich, dass sämtliche ihrer ehemaligen Studierenden diesen Schritt mit Leichtigkeit meistern. "Der Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräften im Sozial- und Gesundheitswesen wächst", weiß sie. Hinzu käme, dass gerade dieser Markt von konjunkturellen Schwankungen unbeeinflusst sei. Trotzdem mahnt sie vor Übermut: "Ihre Leistungen im Studium waren durchweg gut bis sehr gut. Das nötige Rüstzeug haben Sie erhalten - jetzt liegt es an Ihnen, etwas daraus zu machen."

Prof. Dr. Dr. h.c. Martin Thren, Präsident der HAWK, unterstützt Busche-Baumann in seinem anschließenden Grußwort. "Was die Nachfrage angeht, stehen die sozialen Berufsbilder direkt an zweiter Stelle nach den Ingenieursberufen." Derzeit seien es rund 63.000 Institutionen und Betriebe in Deutschland, die einen erhöhten Bedarf an diesen Fachkräften angemeldet hätten.

Studiendekan Prof. Heinz-Dieter Gottlieb unterhält mit Lebensweisheiten wie "Es gibt eigentlich nur zwei gute Tage im Semester eines Studiendekans: die Begrüßung der Erstsemester und die Verabschiedung der Absolventen - heute ist ein guter Tag". Davor hatte Busche-Baumann noch eine Überraschung für ihre ehemaligen Studierenden parat: Sozialdezernent Dirk Schröder hält die Festrede. Der fasst sich kurz: "Bilden sie Netzwerke. Das ist das A und O in der sozialen Arbeit."

Schröder will aber mehr, als nur gute Ratschläge erteilen. "Die HAWK ist eine der wichtigsten Hochschulen der Stadt. Wenn hier die Absolventen entlassen werden, ist das ein besonderer Anlass. Als Sozialdezernent habe ich ein nahe liegendes Interesse daran, diesen zu begleiten - zum gegenseitigen Austausch und vor allem in der Hoffnung, dass auch alle anschließend einen Job bekommen."

Kein Problem damit hatte Elisa Kiefer. Ihr Vorteil war mit Sicherheit, dass sie während ihres gesamten Studiums Theorie und Praxis miteinander verknüpfen konnte. Dafür erhält sie jetzt auch den Preis des Förderkreises der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit. Prof. Dr. Corinna Ehlers begründet in ihrer Laudatio, warum Kiefers Bachelor-Thesis "Case Management in der Arbeit mit Familien. Eine Brücke zwischen Bedürfnissen und Hilfsangeboten" so gut bei der Jury ankam: "Es ist Frau Kiefer einfach unglaublich gut gelungen, aus der aktuellen Literatur Kriterien abzuleiten und diese auf praktische Fallbeispiele zu übertragen." Kiefer selbst wusste bis dahin nur, dass sie für den Preis nominiert war: "Ich war unheimlich aufgeregt - gerade weil ich nicht wusste, ob ich wirklich einen Preis erhalten würde. Jetzt bin ich natürlich überglücklich." Sie beginnt ohne Auszeit ihr Berufspraktikum als Schulsozialarbeiterin in einer Grundschule.

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