Montag, 25. September 2017


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Anti-Aging 3.0: körpereigene Stammzellen gegen Falten

Bio-Lifting für die Haut

München, (lifePR) - Stammzellen aus dem eigenen Fettgewebe sind eine neue, revolutionäre Behandlungsmethode in der ästhetischen Medizin. Sie pushen die Kollagen-Neubildung und sorgen so auf ganz natürliche Art für eine glattere, straffere Haut.

Kollagen ist das Anti-Aging-Wunder schlechthin. Dieses körpereigene Eiweiß ist wesentlicher Bestandteil unseres Bindegewebes und der Haut. Durch seine spezielle Struktur von langen, seilähnlichen Proteinketten stützt es die Haut von innen, gibt ihr Festigkeit sowie Spannkraft und hält sie geschmeidig. Doch Kollagen kann noch mehr: Es unterstützt die Neubildung von Hautzellen, hat eine große Quellfähigkeit und kann daher große Mengen an Wasser binden. Leider verlangsamt sich die Kollagenproduktion bereits ab dem 25. Lebensjahr leicht, ab 40 sogar dramatisch. Äußere Einflüsse wie Sonne, Rauchen, zu viel Fast Food, aber auch die hormonelle Situation im Körper können das noch begünstigen. Die sichtbaren Folgen: Die Haut verliert an Dicke und Elastizität, kleine Fältchen und erste Hängepartien entstehen. Im Gesicht leider genauso wie an Hals, Dekolleté, Handrücken sowie am gesamten Körper.

Die gute Nachricht: Den Schlüssel, um diesen Prozess rückgängig zu machen, tragen wir alle in uns. Körpereigene Stammzellen, auch mesenchymale Stamm-/Stroma-Zellen (MSC) genannt, sind die Vorläuferzellen des Bindegewebes. Sie kommen fast überall im Körper vor: im Knochenmark, in Muskeln, in Knorpeln, im Lebergewebe und im Blut. Besonders viele der MSCs findet man allerdings im Endothel (innere Auskleidung) der Blutgefäße des Fettgewebes. Hier entnommen und in einem speziellen Aufbereitungsprozess extrahiert, werden sie ähnlich wie ein Filler in die von Hautalterung betroffene Partien injiziert. Dort sorgen sie nicht nur für die Stimulation der Kollagensynthese, sondern verlängern auch die Lebensphase der Zellen, wirken antientzündlich und unterstützen Reparaturprozesse im Gewebe. Mit dieser innovativen Anti-Aging-Methode hat das Münchner HAUT- UND LASERZENTRUM AN DER OPER, der dermatologischen Gemeinschaftspraxis von Dr. med. Stefan Duve, Dr. med. univ. Wolfgang Niederdorfer und Dr. med. Hans-Peter Schoppelrey, jetzt sein breites Behandlungsspektrum erfolgreich erweitert. In Zusammenarbeit mit dem renommierten Münchner Stammzellforscher Professor Dr. Eckhard Alt bieten wir diese revolutionäre Behandlung als eines der ersten Hautarztzentren in Deutschland an.

Stammzellen sind nicht gleich Stammzellen

Stammzellen sind in der Kosmetik seit einigen Jahren ein großes Thema, wenn es um junge Haut geht. Allerdings stecken in Cremes und Co. lediglich botanische Stammzellen, etwa aus Äpfeln, Trauben, Rosenblüten, Rhododendron oder dem Arganbaum. Ob der menschliche Körper sie wirklich als Stammzellen erkennt und aufnimmt, ist umstritten. Die Anti-Aging-Wirkung könnte laut Experten auch auf anderen Inhaltsstoffen in den Pflanzen wie Vitaminen, Peptiden oder sekundären Pflanzenschutzstoffen beruhen.

Anders verhält es sich dagegen mit körpereigenen Stammzellen. Ihre Wirkung ist nachgewiesen. MSCs sind pluripotent und somit kleine Verwandlungskünstler. Sie können sich zu den unterschiedlichsten Zellen entwickeln, Experten bezeichnen das als Differenzierung. „Diese Spezialisierung zu einem bestimmten Zelltyp und damit die Wirkung auf den Körper wird durch das jeweils umgebende Gewebe beeinflusst“, erklärt Dr. Stefan Duve. In der Gesichtshaut beispielsweise unterstützen die MSCs nicht nur die Kollagen- und Zellerneuerung, sondern setzen auch Botenstoffe frei, die die Zellkommunikation fördern, gegen Mikroentzündungen wirken und Immunzellen anlocken. Das sorgt nicht nur für eine glattere und straffere Haut, sondern wirkt auch gegen Irritationen und stärkt die Barriereschicht gegen Umwelteinflüsse.

In 90 Minuten zu jüngerer Haut

Die Behandlung mit körpereigenen Stammzellen ist für den Patienten minimalinvasiv, schnell und nahezu schmerzfrei. Zunächst wird mit einer Nadel etwas Fettgewebe, beispielsweise am Bauch, entnommen. Das Fett wird dann in einem Röhrchen zusammen mit einer Enzymlösung für 30 Minuten in einem Spezialgerät aufbereitet. Dabei werden die Zellen und das sie umgebende Gewebe voneinander getrennt. Danach wird die Lösung filtriert, konzentriert und zweifach gereinigt. Zurück bleibt ein Konzentrat von mesenchymalen Stammzellen, die dann in die Haut von Gesicht und Händen, aber auch in normalerweise schwer behandelbare Areale wie Hals oder Dekolleté injiziert werden. Drei Behandlungen im Abstand von acht Wochen bringen optimale Ergebnisse. Der eigentliche Aufpolsterungseffekt des MSC-Anti-Aging-Treatments ist nach rund zwei bis drei Monaten zu sehen. Nicht nur bei Falten, sondern auch bei Narben oder schlecht heilenden Wunden bringt die Therapie mit hauteigenen Stammzellen sehr gute Ergebnisse.

Dauer der Behandlung: ab 90 Minuten

Kosten: ab 2.000 Euro

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