15.000 Euro in der Unterhose geschmuggelt

Zoll am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden leitet Bußgeldverfahren ein

(lifePR) ( Karlsruhe, )
Insgesamt 25.000 Euro in 100 Euro Scheinen versuchte ein 29 jähriger spanischer Staatsbürger am gestrigen Dienstag am Zoll vorbei zu schmuggeln.

Der Reisende wurde nach Ankunft aus Malaga von den Zöllnern am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden im Rahmen einer Bargeldkontrolle angehalten und nach mitgeführten Zahlungsmitteln befragt. Diese Frage wurde von dem Spanier verneint.

Bei der Durchsicht seines Gepäcks fanden die Zöllner in der Laptop-Tasche ein Geldbündel mit 10.000 Euro. Bei einer körperlichen Durchsuchung kamen in der Unterhose des Mannes weitere 15.000 Euro in einem Bündel zum Vorschein.

Gegen den Reisenden hat der Zoll nun ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

6.500 Euro für die zu erwartende Strafe wurden sofort einbehalten. Warum der Mann das Bargeld auf Befragen nicht angemeldet hat bleibt unklar, hätte er das Geld doch bei Anmeldung ohne Konsequenzen nach Deutschland bringen können.

Ergänzende Information:

Bei der Einreise nach Deutschland aus einem Mitgliedstaat der EU und bei Ausreise aus Deutschland in einen Mitgliedstaat der EU müssen mitgeführtes Bargeld und dem Bargeld gleichgestellte Zahlungsmittel im Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr den Kontrolleinheiten des Zolls auf Befragen mündlich angezeigt werden. Bei Einreise aus einem Nicht-EU-Staat nach Deutschland oder bei Ausreise in einen Nicht-EU-Staat muss dieser Betrag von mehr als 10.000 Euro unaufgefordert bei der zuständigen deutschen Zollstelle schriftlich angemeldet werden.

Eine Nichtanmeldung in den vorgenannten Fällen hat zwangsläufig ein Bußgeldverfahren zur Folge, das mit einer Geldbuße bis zu einer Million Euro geahndet werden kann.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.