2. Talent Management Gipfel: HR zwischen Realität und Vision

Die Zukunft der Unternehmen liegt in der Hand der Mitarbeiter

(lifePR) ( Freiburg, )
Generation Y, demografischer Wandel, ständige Erreichbarkeit: Wie können Unternehmen unter diesen neuen Vorzeichen weiterhin erfolgreich bestehen? Unter dem Motto "Involvieren - Entfesseln - Wachsen" stellten hochkarätige Referenten aus Wissenschaft und Praxis in lebhaften Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden auf dem 2. Talent Management Gipfel von Haufe Lösungsansätze vor. Am Ende des Kongresses, der am 12. November in Heidelberg stattfand, waren sich die 230 geladenen Personalentscheider einig: Unternehmen müssen Mitarbeiter begeistern.

Der diesjährige Talent Management Gipfel hat deutlich gezeigt: Die Herausforderung von HR besteht nicht nur darin, die besten Arbeitskräfte zu finden, zu gewinnen und ihr individuelles Talent zu entwickeln. Es geht auch darum, alle Beschäftigten für eine gemeinsame Sache begeistern zu können. Bei Haufe-umantis wird dies etwa durch die demokratische Einbeziehung aller Mitarbeiter in Unternehmensentscheidungen erreicht, wie Joachim Rotzinger, Geschäftsführer von Haufe, und Marc Stoffel, CEO der Haufe-umantis AG, in ihrer Eröffnungsrede schilderten. Denn: Erfolg lässt sich nur gemeinsam erzielen, wenn sich jeder den Aufgaben widmet, die ihm am meisten liegen.

Haben Sie eine Vision für HR?

Klar definierte Werte, die von allen anerkannt und gelebt werden, machen den Unterschied. So sind etwa bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG die Mitarbeiter genauso Geschäftspartner wie ihre Kunden, erläuterte Geschäftsführer Prof. Dr. Gunther Olesch in seinem inspirierenden Vortrag. Voraussetzung für eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur: Eine klare Vision für HR, die Kraft und Orientierung gibt. Dieser Ansicht schloss sich auch Frank Kohl-Boas, Head of HR DACH, Nordics und Benelux bei der Google Germany GmbH, an. Er plädiert für einen vertrauensvollen Umgang miteinander, denn seiner Erfahrung nach gilt: Gib Menschen Freiheit und sie werden dich zum Staunen bringen.

So einfach geht Talent Management

In gut besuchten Workshops boten Referenten der Unternehmen Drees & Sommer, Promerit HR + IT Consulting AG sowie Klöckner & Co. SE detaillierten Praxiseinblick bei der Einführung einer Talent Management Software. Experten von Haufe lieferten den Workshop-Teilnehmern zudem Handlungsempfehlungen für ein erfolgreiches Talent Management. Einen Ausblick auf das Arbeiten im 21. Jahrhundert gab schließlich der CEO der Haufe-umantis AG: Er plädierte für mehr Demokratie im Unternehmen.

Work-Life-Balance: Ein Thema, viele Herangehensweisen

In der anschließenden Podiumsdiskussion mit dem Titel "Work-Life-Balance 2.0 - Umdenken! Muss man Mitarbeiter vermehrt vor sich selbst schützen?" zeigte sich deutlich der Unterschied zwischen einem Patriarchen alten Schlags wie Wolfgang Grupp, alleiniger Geschäftsführer und Inhaber der TRIGEMA Inh. W. Grupp e.K., und einer Karrierefrau in einem Großkonzern, wie es Janina Kugel, Personalleiterin bei der Osram GmbH, ist.

Für Wolfgang Grupp stellt Work-Life-Balance lediglich ein akademisches Konstrukt dar, wohingegen Janina Kugel bei Osram vielfältige Maßnahmen wie Vertrauensarbeitszeit und das Arbeiten im Home Office eingeführt hat. Einblick in die neuesten Forschungsergebnisse gab Prof. Dr. Walter Bungard, Arbeits- und Organisationspsychologe an der Universität Mannheim. Die Runde komplettierte Stefan Lang, Vorstand der Itzebitz e.V. Kinder-Ganztagesbetreuung, der seinen Ausstieg aus der zeitintensiven Unternehmensberatung nicht bereut.

Arbeitswelt 2025: HR muss strategischer denken

Zum Abschluss des zweiten Talent Management Gipfels nahm der Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky die Teilnehmer auf eine Zeitreise mit ins Jahr 2025 und stellte ein beeindruckendes Trendszenario dar, aus welchem er die wesentlichen Strategieempfehlungen für die Personalarbeit der Zukunft ableitete. So kommt HR eine erfolgskritische Rolle zu: Denn es geht nicht länger darum, die richtigen Mitarbeiter zu finden. Vielmehr müssen die Jobprofile an die Kompetenzen der wenigen verfügbaren Arbeitskräfte angepasst werden.

Talent Management Gipfel: Fester Bestandteil im HR-Kalender

Die beiden Veranstalter Joachim Rotzinger und Marc Stoffel zeigten sich sehr erfreut über den gelungenen Kongress: "Die erneut ausgebuchte Veranstaltung und das durchweg positive Feedback der Teilnehmer bestätigen uns, dass gerade Themen wie die Einbindung von Mitarbeitern in Unternehmensentscheidungen die Personalentscheider umtreibt. Wir freuen uns, mit dem Talent Management Gipfel einen geeigneten Rahmen für einen Austausch etablieren zu können."
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