Nordische Architektur zwischen Kultur und Natur

Reiulf Ramstad Architects

(lifePR) ( Berlin, )
Die Landschaft Norwegens zeichnet sich durch eine überwältigende Mischung aus kurvenreichen Fjorden, schroffen Bergmassiven und ursprünglichen Wäldern aus. Der Architektur Reiulf Ramstads gelingt es, diesem überwältigenden Panorama menschengemachtes Design hinzuzufügen, das den Respekt vor dem Vorhandenen wahrt und die Einzigartigkeit des jeweiligen Ortes betont.

Berlin, 15. Januar 2019 – Reiulf Ramstad gilt als einer der wichtigsten Architekten Norwegens und als führender Repräsentant einer neuen, vielseitigen nordischen Architektur, die einige der klassischen Tugenden der Tradition des kritischen Regionalismus aufweist. Die Stile dieser Bewegung suchen nach einer Architektur, die sowohl in der modernen Tradition verwurzelt als auch an den jeweiligen geografischen und kulturellen Kontext gebunden ist. Ramstads Bauten ahmen dabei keineswegs alte Strukturen und Formen nach, sondern betreiben eine kritische Auseinandersetzung mit dem bereits Vorhandenen und streben dessen konsequente Weiterentwicklung unter Einbezug regionaler Materialien und vorhandener Topografie sowie des für seine Arbeiten besonders wichtigen spezifischen nordischen Lichteinfalls an.

Strömungen des regionalen Bauens sind vor allem immer auch dort zu finden, wo die Umgebung Präsenz zeigt. Nordische Länder sind also prädestiniert dafür, die eigene Natur- und Kulturlandschaft wie auch ihre Materialressourcen für die Kreation gebauter Umwelt zu nutzen. Kühn und gewagt, zugleich schlicht und einfach: So präsentieren sich die Bauten des unabhängigen, 1995 in Oslo gegründeten Architekturbüros Reiulf Ramstad Architects (RRA).

Neben der Topografie ist aber auch die kulturelle Beschaffenheit eines Ortes von großer Bedeutung für die Entwürfe: »Wenn man ein Haus baut, erschließt man den ganzen Ort. Es geht nicht nur um das tatsächliche Baugelände und seine Umgebung, sondern auch um die Kultur und das soziale Milieu, wo es stehen wird. Architektur bedeutet Zusammenarbeit.«

Der norwegische Architekt bezieht seine Inspirationen aus den Entwürfen von Aldo Rossi, Carlo Scarpa wie auch von Sverre Fehn, deren einzigartige Designsprache, lebhafte Materialität und besondere Haptik er in seinen Gebäuden auf innovative Weise neu interpretiert.

Bereits die letzte, mittlerweile vergriffene Monografie stellte seine breite Palette an wegweisenden Projekten vor. Die wagemutige und doch schlichte Architektur, verankert im skandinavischen Kontext, wird nun in der lang ersehnten zweiten Monografie weitergeführt. Begleitend diskutieren Künstler, Philosophen und Architekturkritiker aus Europa und den USA mit Reiulf Ramstad über die Bedingungen zeitgenössischer Architektur.
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