Samstag, 16. Dezember 2017


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Weiterbildung und Mutterschutz - ungelöstes Problem für Ärztinnen und Arbeitgeber

Bühren: Einzelne Faktoren genau anschauen!

Berlin, (lifePR) - Im Vorfeld des "Chirurgen-Kongresses", der vom 20. bis 23. April 2010 in Berlin stattfindet, hat Dr. Astrid Bühren, Vorstandsmitglied im Hartmannbund, die Bedeutung des Themas "Mutterschutz" im Zusammenhang mit dem zunehmenden Frauenanteil in der

Ärzteschaft betont: "Nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Ärztemangels müssen wir uns vor Augen halten, dass von den 60 Prozent der Ärztinnen, die in den Beruf einsteigen, nur 30 Prozent ihre Weiterbildung abschließen. Hier fängt das Problem an und wir müssen bei der Suche nach Lösungen jeden einzelnen Störfaktor ganz genau anschauen!" Bühren, die als frühere Präsidentin des Deutschen Ärztinnenbundes auf diesem Gebiet über langjährige Erfahrung verfügt, sieht dabei den Mutterschutz als eines der zentralen Themen.

Unter der Federführung des Hartmannbundes ist eine intensive Zusammenarbeit zu dieser Problematik mit der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie sowie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe gestartet. "Wir möchten das Thema nun auf allen Ebenen angehen und gemeinsam Lösungsansätze erarbeiten, um die bestehenden Schwierigkeiten im Sinne der Ärztinnen und der Arbeitgeber bestmöglich zu beheben", so Bühren.

Als erster Schritt findet im Rahmen des Kongresses am 20. April, von 16. bis 17.30 Uhr, eine Pilotveranstaltung zum Thema "Mutterschutz JA - Berufsverbot NEIN. Gesetzliche Regelungen als Hindernis für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf" statt, bei der neben einer Vertreterin des Bundesfamilienministeriums die betroffenen Akteure unmittelbar von ihren Erfahrungen berichten werden.

Mehr Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter http://h1428886.stratoserver.net/chirurgie2010/suchmodul/index.php.

Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V.

Der Hartmannbund vertritt als einziger politischer Verband die Belange aller Ärzte, Zahnärzte und Medizinstudenten in Deutschland und setzt sich für ihre wirtschaftlichen, beruflichen und sozialen Interessen ein. Darüber hinaus bietet er seinen Mitgliedern neben qualifizierten Beratungen zu rechtlichen, steuerlichen und wirtschaftlichen Fragen auch Fortbildungen und ein umfangreiches Informationsangebot.

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