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Pressemitteilung BoxID: 396546 (Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V.)
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Reinhardt: Beim Thema Bürokratieabbau vor allem die Gesetzlichen Krankenversicherungen in den Focus nehmen!

Hartmannbund begrüßt Pläne des Normenkontrollrates

(lifePR) (Berlin, ) Der Vorsitzende des Hartmannbundes Dr. Klaus Reinhardt hat die Pläne des Normenkontrollrates der Bundesregierung begrüßt, mit dem Projekt "Mehr Zeit für Behandlung - Vereinfachung von Verfahren und Prozessen in Arztpraxen" konkrete Schritte zum Abbau überflüssiger Bürokratie in Angriff zu nehmen. Damit dürfe es allerdings nicht nur bei Lippenbekenntnissen bleiben. Die Überbürokratisierung in den Arztpraxen sei eine zentrale Ursache für die häufig empfundene Frustration der ärztlichen Kolleginnen und Kollegen. Ganz konkrete Ansatzpunkte für die Projektverantwortlichen sieht Reinhardt zu allererst im Bereich der Gesetzlichen Krankenkassen. Er zeigte sich überzeugt: Wenn man es sich zur Aufgabe gemacht hat, zunächst einmal überflüssigen bürokratischen Aufwand zu identifizieren, so ist man mit einem Blick auf das Vorgehen der Krankenkassen auf dem besten Wege, bereits kurzfristig greifbare Erfolge zu erzielen.

"Die Krankenkassen sind seit Jahren der Motor der Bürokratisierung. Mit ihren Kontrollexzessen rauben sie uns mehr und mehr wertvolle Zeit für unsere Patientinnen und Patienten. Jede auch nur ansatzweise geldauslösende Verordnung wird sofort und geradezu reflexartig mit zahlreichen Anfragen beantwortet", sagte der Hartmannbundvorsitzende heute in Berlin. An die Stelle dieser Kontrollmanie müsse endlich eine Vertrauenskultur treten. Solange stattdessen ungerechtfertigtes Misstrauen das Verhältnis der Kassen gegenüber den Ärzten präge und "mit dem Rasenmäher" statt stichpunktartig geprüft werde, könne weder wirksam Bürokratie abgebaut, noch der durch überflüssige Kontrollen verursachten Verschwendung von Versichertengeldern Einhalt geboten werden. "Weit über 90 Prozent der Kontrollanfragen stellen sich im Nachhinein als überflüssig heraus. Das sollte Anlass genug sein mit diesem Unsinn endlich aufzuhören", sagte Reinhardt.