Samstag, 23. September 2017


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Reinhardt: Ärzteprotest muss vor allen Dingen die Krankenkassen treffen!

Hartmannbund sieht klare Fronten

Berlin, (lifePR) - Der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Klaus Reinhardt, hat nach dem Abbruch der Verhandlungen zwischen Ärzteschaft und Krankenkassen im Erweiterten Bewertungsausschuss dazu aufgerufen, mit den nun bevorstehenden Protestmaßnahmen vor allem die Krankenkassen zu treffen. Bei der Bearbeitung von Regressen, beim Anfragewesen für das Kostencontrolling oder aber auch bei Wirtschaftlichkeitsprüfungen seien die Kassen auf die Zuarbeit von Ärzteseite angewiesen, deutete Reinhardt erste Möglichkeiten an. "Die Ärzteschaft ist sich im Klaren darüber, wo die Fronten verlaufen und sie wird deshalb zunächst so weit wie möglich versuchen, ihre Patientinnen und Patienten nicht unnötig in Mitleidenschaft zu ziehen." Zwar sei es nicht vermeidbar, dass im Laufe eskalierender Proteste auch Patientinnen und Patienten betroffen wären, dies werde allerdings nicht vorrangiges Ziel der Ärzteschaft sein. Reinhardt mahnte im Übrigen ein geschlossenes und abgestimmtes Vorgehen aller Ärzteverbände an - auch jenseits vielleicht im Einzelfall vorliegender Partikularinteressen.

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