Dienstag, 21. November 2017


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Otte: Abschaffung des Hammerexamens und Einführung einer PJ-Mobilität bleiben Forderungen der Medizinstudierenden

Hartmannbund erinnert Politik an Versprechen

Berlin, (lifePR) - Die Abschaffung des Hammerexamens und die Einführung der PJMobilität müssen jenseits der bevorstehenden Verabschiedung des Versorgungsstrukturgesetzes auf der politischen Agenda bleiben. Diese Forderung hat jetzt der Hartmannbund bekräftigt. Kristian Otte, Vorsitzender des Ausschusses der Medizinstudierenden im Hartmannbund, appellierte an Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, die von ihm angekündigten Verbesserungen bei der ärztlichen Ausbildung weiterhin konsequent im Blick zu behalten. Beide vom Minister in Aussicht gestellten Initiativen hatten sich zwar im ursprünglichen Eckpunkte-Papier des Bundesgesundheitsministeriums für das Versorgungsstrukturgesetz wiedergefunden, im zuletzt vorgelegten Kabinettsbeschluss aber keine Berücksichtigung mehr gefunden. Dies gelte auch für die stärkere Einbeziehung des ambulanten Versorgungsbereiches in die ärztliche Ausbildung. "Da vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion um den Ärztemangel ein effizientes und zielgerichtetes Medizinstudium eine besondere Rolle spielt, dürfen diese Maßnahmen mit der Verabschiedung des Gesetzes nicht aus den Augen verloren werden", fordert Otte eindringlich.

Der Hartmannbund spricht sich seit Jahren für eine Splittung des Zweiten Abschnittes der Ärztlichen Prüfung aus. "Die Erfahrungen", so Otte, "haben gezeigt, dass die Studierenden durch die Zusammenlegung der schriftlichen und mündlichen Prüfung nach dem Praktischen Jahr deutlich schlechter vorbereitet in diese wichtige Berufsphase gehen." Auch die Einführung einer bundesweiten PJ-Mobilität steht seit geraumer Zeit auf der Agenda. "Das PJ muss auch außerhalb der Heimatuniversität möglich sein, ohne das die Qualität der Lehre darunter leidet", so Otte, der hofft, dass die Politik an den geplanten Änderungen der Approbationsordnung festhält. "Dies wäre ein eindeutiges Signal für den Ärzte-Nachwuchs und schafft wichtige Freiräume für die Studierenden."

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