Dienstag, 21. November 2017


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Medizinstudierende haben entschieden - Universität Witten/Herdecke gewinnt vor Greifswald und Heidelberg

Berlin, (lifePR) - Der Fakultätenpreis 2013 des Hartmannbundes für die beste ärztliche Ausbildung geht an die Universität Witten/Herdecke. Deren Departement für Gesundheit belegt mit der Note 1,58 vor den Medizinischen Fakultäten der Universitäten Greifswald (Note 1,73) und Heidelberg (Note 1,78) den ersten Platz des zum dritten Mal ausgeschriebenen Preises des Verbandes.

Abgestimmt hatten im Rahmen einer bundesweiten Online-Umfrage von April bis Juni diesen Jahres fast 2.400 Medizinstudierende. 19 der insgesamt 37 Fakultäten schafften es ins Ranking. „Auch wenn es sich nicht um eine wissenschaftliche Studie handelt, sondern um eine studentische Umfrage“, sagte Kristian Otte, der Vorsitzende der Medizinstudierenden im Hartmannbund, „haben wir versucht, ein repräsentatives Ergebnis zu erzielen“. Deshalb seien im Ranking nur die Medizinischen Fakultäten berücksichtigt worden, für die jeweils mehr als 45 Medizinstudierende ihre Bewertung abgegeben haben. Die neu gegründete Medizinische Fakultät der Universität Oldenburg wurde nicht erfasst, da das dortige Medizinstudium erst seit einem Jahr angeboten wird.

Dass bereits zum zweiten Mal eine Fakultät mit einem Modellstudiengang den Hartmannbund-Fakultätenpreis gewonnen hat – 2009 war es Aachen – wertet Kristian Otte als positives Zeichen: „Dies bedeutet, dass die neben dem ursprünglichen Regelstudiengang beschrittenen Wege von den angehenden Medizinern nicht mehr nur als Alternativen angesehen werden, sondern mit dem herkömmlichen Medizinstudium gleichzusetzen sind.“

Im Mittelpunkt der Umfrage, die online über die Homepage des Hartmannbundes erfolgte, standen 45 Fragen zu Themen wie Qualität der Lehrveranstaltungen, Erweitertes Lehrangebot, Lehrkräfte, Unterstützung bei der praktischen Ausbildung, Ausstattung, Verzahnung der Studienabschnitte, Patientenkontakt, Prüfungen/Promotion oder Dekanat. Die einzelnen Themenkomplexe erhielten nach Auswertung der Einzelfragen Durchschnittsnoten, die dann zu einer Gesamtnote zusammengefasst wurden. Am Ende stand die Fakultät ganz oben im Ranking, für die die beste Gesamtnote ermittelt wurde. „Insgesamt muss man festhalten“, so Kristian Otte, „dass von den Teilnehmern Noten unter 1,5 sehr selten vergeben wurden. Und nur sechs der insgesamt 19 Fakultäten im Ranking haben eine Gesamtnote besser als 2,0 erreicht. Da gibt es für die Fakultäten sicherlich noch jede Menge Luft nach oben, die Qualität ihrer ärztlichen Ausbildung weiter zu verbessern.“

Auch wenn die Fakultäten, für die weniger als 45 Teilnehmer gevotet haben, außer Konkurrenz laufen, sind auch deren Ergebnisse in Kürze auf der Homepage des Hartmannbundes unter www.hartmannbund.de einzusehen. „Auch die Fakultäten sollten ihre Bewertungen einsehen dürfen, die nicht im offiziellen Ranking auftauchen. Denn auch bei einer Bewertung, an der nur 20 oder 30 Studierende teilgenommen haben, können die Fakultäten Rückschlüsse auf ihre Arbeit ziehen“, erläuterte Kristian Otte.

Der Fakultätenpreis des Hartmannbundes wurde nach 2005 (Sieger: Universität Leipzig) und 2009 (Sieger: Universität Aachen) bereits zum dritten Mal ausgeschrieben. Da die Resonanz auch auf die diesjährige Umfrage ungebrochen hoch war – 2009 haben 2100 Medizinstudierende online abgestimmt – wird es in vier Jahren eine Fortsetzung geben. Der Fakultätenpreis 2013 wird am 18. November an der Universität Witten/Herdecke verliehen.

Ausführliche Informationen zu den Ergebnissen, dem Ranking, zur Sieger-Universität Witten/Herdecke und vielem mehr finden Sie unter www.hartmannbund.de.

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