Montag, 18. Juni 2018


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Hartmannbund Nordrhein und Westfalen-Lippe

"Gestiegene Arztzahlen in NRW? Geleisteten Arbeitsstunden sind viel wichtigerer Marker!"

Berlin, (lifePR) - Der Hartmannbund in NRW begrüßt grundsätzlich einen Anstieg der Arztzahlen in NRW-Krankenhäusern, weist aber zugleich darauf hin, dass die geleisteten Arbeitsstunden wesentlich bedeutendere Marker für eine zuverlässige Versorgung sind.

"Die Zunahme der Teilzeittätigkeit, aber auch Abbau von Überstunden, Arbeitszeitgesetz und Anrechnung von Bereitschaftsdiensten auf die Arbeitszeit führen tatsächlich letztlich zu einem Mangel an ärztlicher Leistung", konstatiert die nordrheinische Vorsitzende des Hartmannbundes Angelika Haus, "dies belastet in besonderer Weise die kommunalen Krankenhäuser und ganz immens auf dem Lande."

Der Ärzteverband weist erneut darauf hin, dass Krankenhäuser immer noch eine Vielzahl offener Stellen aufweisen.

Aus der Verkürzung der Patienten-Liegezeiten ergebe sich nach Auffassung des Hartmannbundes eine deutliche Arbeitsverdichtung, dies erfordere wiederum mehr Personal - sowohl ärztliches als auch Pflegepersonal.

"Wir würden in der Zunahme der Arztzahlen sehr gern die Einsicht der Krankenhausverwaltungen erkennen, dass vor dem Hintergrund der ebenfalls gestiegenen Patientenzahlen Aktivität notwendig ist. Dies entspricht nur leider nicht den Tatsachen", kommentiert der westfälische Landesvorsitzende des Hartmannbundes Dr. Klaus Reinhardt, "so sind immer noch Stellen an Krankenhäusern offen, es fehlen nach wie vor Rahmenbedingungen zur Vereinbarungsmöglichkeit von Beruf und Familie, der Bürokratieaufwand für Ärzte steigt und die Bezahlung von Kollegen in den Krankhäusern ist, entgegen der wiederholten Behauptung der Krankenhausgesellschaft, in keiner Weise dem Aufwand angemessen."

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