Samstag, 25. Februar 2017


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In der Spitze zufriedenstellend

38. Elite-Fohlen- und Zuchtstuten-Auktion

(lifePR) (Verden, ) In der Spitze zufriedenstellend verlief die 38. Elite-Fohlen- und Zuchtstuten-Auktion in Verden. 252 Hannoveraner Fohlen wurden verkauft und erzielten einen Durchschnittspreis von 6.333 Euro. "In der Spitze müssen wir mit dem Ergebnis der Elite-Fohlen- und Zuchtstuten-Auktion zufrieden sein. Die allgemein angespannte Marktlage war spürbar", sagte Zuchtleiter Dr. Werner Schade nach einer Auktion, die wechselhaft mit einem guten Abschluss am Sonntag verlief.

Als letztes Fohlen betrat am Freitagabend der De Niro/Florencio-Sohn Dandolo (Z. u. Ausst.: Betrieb Hof H. & H. Kleemeyer GbR, Sudweyhe) die Niedersachsenhalle. Der bewegungsstarke Rappe setzte ein Ausrufezeichen: Er wurde für 48.000 Euro an einen bekannten Aufzüchter im Raum Verden versteigert. Dieser Preis sollte in den folgenden zwei Tagen unerreicht bleiben. Bestbezahltes Talent für den Springsport war Graf Galiano v. Grey Top/Calido (Z. u. Ausst.: Carola und Thomas Münch, Homberg), der mit einem Zuschlagpreis von 18.000 Euro die Reise nach Italien antreten wird.

Zum ausgesuchten Kreis der Zuchtstuten gehörten 17 Stuten, die einen Durchschnittspreis von 11.353 Euro erzielten. Spitzenreiterin des Lots war St.Pr.A. Rhianna v. Romanov Blue Hors/Rotspon (Z. u. Ausst.: Heinrich Bohm, Gilten-Norddrebber), die für 25.000 Euro nach Baden Württemberg verkauft wurde. "Insgesamt hätten wir uns gewünscht, dass wie bei den Fohlen die hervorragende Qualität der Stuten noch besser von der Käuferschaft honoriert worden wäre", sagte Dr. Werner Schade.

92 Fohlen werden Deutschland verlassen. Die größte Käufergruppe kam aus Schweden (13 Fohlen), acht wurden nach Russland verkauft, und jeweils sieben Youngster fanden neue Besitzer in Dänemark und Frankreich. "Der negative Trend in der Preisentwicklung in den vergangenen zwei Jahren hat zu neuen Werbemaßnahmen und neuen Konzepte für Züchter und Käufer geführt", bilanziert Auktionsleiter Jörg-Wilhelm Wegener. Hinzu komme zur derzeitigen Marktsituation, dass auch Käufer aus dem Ausland verhaltener agierten. "Dies zieht sich wie ein Roter Faden vom Fohlen bis zur Zuchtstute. Nach dem Erfolg der Sommer-Auktion ist der Reitpferdemarkt offensichtlich nach wie vor gut. Wir müssen hier an die Geduld der Züchter appellieren."

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